Oschersleben. " Tobi, immer gleichmäßig ... " oder " Pascal, tritt in die Pedale ", riefen die Fans am Rand der Kartbahn in der Oschersleber Motorsport Arena. Dort drehten am Dienstag 120 Kinder mit ihren Fahrrädern beim Kreisausscheid Börde der " Kleinen Friedensfahrt " ihre Runden. Sie starteten in drei verschiedenen Altersklassen, wetteiferten um die begehrten Pokale und Medaillen. Dafür galt es, je nach Altersklasse, eine Strecke von zwei bis vier Kilometer abzuradeln. Die Techniken waren verschieden : Mit schwerem Gang und wenig Treten, nach vorn gebeugt und schräg in die Kurve gelegt oder im Stehen fahrend. Nach zwei Stunden schließlich standen die Sieger fest. Für die ersten drei Plätze gab es einen Pokal, Rang vier bis sechs brachte eine Medaille. " Wichtig ist, dass aber schon die Teilnahme hier einen Sieg bedeutet ", betonte Ralf Sacher von der ausrichtenden Sportjugend des Kreisverbandes Wanzleben.

Schließlich waren dem Kreissausscheid Rennen in 18 Orten vorausgegangen. Aus den insgesamt 1350 dortigen Teilnehmern traten beim Kreissausscheid die Besten in die Pedale. Jeweils die ersten sechs Gewinner aus jeder Altersklasse dürfen nun auch beim Regionalfinale am kommenden Dienstag auf die Radrennpiste und ihr Bestes zeigen. Aber was muss ein Radler beachten, um an der Spitze mitzufahren. Die Sieger aus dem Kreisausscheid hatten dabei verschiedene Strategien. " Schnell losfahren und immer ducken ", meint Theo Reupke. " Beim Start muss man vorsichtig sein ", findet Lucas Matz, " und wichtig ist, sich an die Kurvenränder zu halten. " Svea Schilling sagt dazu nur : " Einfach Gas geben. " Jetzt müssen sie zusammen mit den anderen Platzierten beim Regionalfinale ran. Kleiner Wermutstropfen : Statt Kreisausscheid war auf die Pokale Preisausscheid graviert.