Gröningen ( car ). Der 25. Juni ist ein bedeutsamer Tag für Gröningen, man könnte ihn als Geburtstag bezeichnen. Denn an einem 25. Juni, nämlich an dem im Jahr 934, wurde Gröningen als Groninga erstmals erwähnt.

Damals hatte König Heinrich in Nordhausen eine Urkunde ausgestellt. Auf Bitten des Grafen Heinrich übereignet er damit dem Grafen Siegfried die Höfe Groninga, Kroppenstedt und Ammendorf. Damit verbunden war ein Tausch des Königs mit Abt Hadumar von Corvey, bei dem es um Ländereien von Gröningen ging. Das Kloster stiftete Graf Siegfried zwei Jahre später dem Kloster Corvey. Seine Forderung war es jedoch, dass hier ein Filialkloster errichtet wird.

Die Gründungsurkunde könnte sich heute noch in Nordhausen befinden, die Übersetzung ist aber auch im Kroppenstedter Museum zu finden. Zum Kloster Corvey gehörte zu der Zeit auch die Ansiedlung, die rund um den Hof Gröningen bestand. Weiterer Besitz in der Gegend gehörte dem Markgrafen Gero, einem Bruder des Grafen Siegfried. Später übertrug das Kloster Corvey Gröningen als Lehen an einen Thiethard. Noch später kommt Gröningen zum Bistum Halberstadt. Diese Fakten sind heute noch nachzulesen in der " Neuen Chronik der Stadt Gröningen ", die Rudolf Ammann geschrieben hat.

" Durch die Bischöfe mehren sich die Berichte über Gröningen "

Zum 1000-jährigen Bestehen hat Friedrich Beyte in seiner Chronik über die Anfänge Gröningens geschrieben : " Am 25. Juni 934 erscheint zum ersten Male in einer Urkunde der Name Gröningen. Von der ersten Besiedlung der Stätte, wo heute Gröningen steht, wissen wir nichts. Auch über die nächsten Jahrhunderte sind wir wenig unterrichtet. Erst nachdem die Bischöfe von Halberstadt sich Gröningen als Sommersitz gewählt haben, mehren sich die Berichte. "