Zu den Plänen des Landkreises, die Brennordnung für Gartenfeuer zu ändern, meldete sich jetzt Bürgermeister Wolf-Burkhard Bach zu Wort :

" Mit großem Interesse hat der Gemeinderat der Gemeinde Hohendodeleben die Information über die beabsichtigte Änderung der Brennordnung in der Presse verfolgt. Wir wissen, dass es hier immer wieder zu unterschiedlichen Meinungen bezüglich der Rauchbelästigung kommt. Trotzdem sind wir der Meinung, dass die jetzige Verfahrensweise beibehalten werden soll. Die Überlegungen, dass man Strauchschnitt im Herbst gegen ein Entgelt zur Kompostierung geben kann, ist für uns nicht akzeptabel. Es muss davon ausgegangen werden, dass dieses Entgelt für die Kompostierung in der jetzigen wirtschaftlichen Situation für viele Bürger eine zusätzliche Belastung darstellt. Dieses könnte dann zur Folge haben, dass noch mehr gärtnerische Abfälle illegal abgelagert werden oder Bürger ohne Genehmigung verbrennen und somit die Ordnungswidrigkeiten steigen. Ein weiterer dagegen sprechender Punkt ist, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, gärtnerische Abfälle zur Kompostierungsanlage zu bringen. Es wird unseren Bürgern durch die neue Brennordnung erschwert, dass sie ihre Gärten im Herbst von schwer kompostierbaren Gartenabfällen befreien und winterfest machen können. Die gärtnerischen Abfälle würden somit in den Gärten verbleiben, den Anblick verschandeln und über den Winter durchfeuchten, welches für die Frühjahrsverbrennung eine längere Trocknung zur Folge hätte. "

In einem offenen Brief forderte die Gemeinde den Landrat auf, sich für die bereits bestehende Brennordnung einzusetzen.