In vielen Orten des Landkreises stiegen gestern zahlreiche Unternehmungslustige in die Pedale. Parallel zum Elberadeltag wurde in unserer Region die Aller-Elbe-Spritztour gestartet. In Oschersleben hatte die Bodetour ihren Start, in Wanzleben die Sarretour. Das Ziel der Sternfahrt war am Ponyschloss in Altenhausen.

Wanzleben / Oschersleben. Schon zeitig in den Morgenstunden ging es in Wanzleben los. Um 8. 30 Uhr trafen sich einige Radfahrbegeisterte aus Schleibnitz, Blumenberg und Wanzleben an der Alten Feuerwache, um sich gemeinsam auf die so genannte Sarretour zu begeben. Größtenteils auf ausgebauten Wegen durch Feld und Flur ging es über Klein Wanzleben, wo sich die nächsten Radler anschlossen, in Richtung Dreileben. Hier – also genau auf der Hälfte der Strecke – gab es nicht nur Brötchen und Getränke zur Stärkung, sondern hier stießen auch die Gleichgesinnten aus Groß Rodensleben und Hemsdorf hinzu. " Den Seehäusern und Eggenstedtern hatten wir freigestellt, dass sie sich der Oschersleber Tour anschließen konnten ", erklärte Klaus Wrüske als Tourismusbeauftragter der Verwaltungsgemeinschaft " Börde " Wanzleben, der die Tour aus Richtung Wanzleben organisiert hatte.

Mit im Gepäck hatten die Groß Rodensleber, wie ihr Bürgermeister Jürgen Wichert unterstrich, fünf Liter frisches Quellwasser aus der Schrotequelle. So bekam also auch das Sarrewasser, dass bereits vor dem Start in Wanzleben aus dem Flüsschen geschöpft worden war, " Gesellschaft ". Und dass dieses Wasser an Bord des Begleitfahrzeuges der Feuerwehr über Bornstedt, Nordgermersleben, Emden nach Altenhausen mitfuhr, hatte einen Grund. Das Wasser sollte von den Majestäten, die im Landkreis zu Hause sind, in einen kleinen Teich im Altenhäuser Schlosspark gegossen werden.

Dabei war auch das Bodewasser, das etwa 15 Radler, die in Oschersleben gestartet waren, im Gepäck hatten. Sie hatten am Start Unterstützung von einigen Halberstädtern bekommen, die mit dem Zug angereist waren und in der Bodestadt auf die Räder stiegen. Sie hatten unterwegs in Ummendorf eine Rast eingelegt, ehe sie gutgelaunt dem Ziel in Altenhausen entgegenfuhren. Das Wetter hätte für die Tour nicht besser sein können. Die Sonne schien, und von Wind und Wolken war nichts zu spüren und zu sehen.