Dreileben. Dreileben war gestern bereits der dritte Ort auf der Pilgerreise des Kirchenkreises Egeln, der unter dem Motto " Zueinander f nden " steht. Drei Tage lang pilgern die Teilnehmer von einer Kirche zur nächsten, treffen auf ganz unterschiedliche Charaktere. " Die Reise lebt von der Landschaft, von den Gebäuden und von der Abwechslung der Charaktere ", erklärte Pfarrer Ulf Rödiger aus Aken, der die Organisationsfäden in der Hand hält.

Gemeinsam mit Kollegen hat er eine Route ausgetüftelt, die an die Route vom vorigen Jahr anknüpft. So war es selbstverständlich, dass diesmal die St. Petri-Kirche in Groß Rodensleben, die im vergangenen Jahr den Endpunkt der Pilgerreise darstellte, der Startpunkt ist. Im Endeffekt wird sich in ein paar Jahren der Rundkurs schließen und die Pilgerer werden wieder in Chörau bei Aken im östlichen Zipfel des Kirchenkreises ankommen. Hier hatte 2007 der erste Pilgerweg begonnen. " Dann werden wir einmal den Kirchenkreis zu Fuß durchwandert haben ", erklärt der Pfarrer.

Bereits um 8 Uhr ging es in Groß Rodensleben mit einer Morgenandacht los. Ziel der ersten Etappe war die ehemalige Komturei in Bergen, ehe der Weg weiter über Dreileben, Siegersleben, Eilsleben, Ummendorf, Marienborn bis nach Harbke führte. " An den Stationen erwartet die Teilnehmer immer en geistlicher Text und noch ein bisschen Information drumherum, das bestimmt der jeweilige Pfarrer selbst ", so Rödiger. Er selbst ist fasziniert, dass es immer mehr Teilnehmer werden und viele im nächsten Jahr meinen, größere Stücken mitzulaufen. Beweis dafür sind dann Pilgerketten und die Stempel in den Pilgerbüchern.

Heute Abend sind die Pilgerer in Eggenstedt, morgen geht es dort um 8. 30 Uhr in der Kirchenruine mit der Morgenandacht los, nächstes Ziel ist um 9. 45 Uhr die St. Pauls-Kirche in Seehausen.