Seehausen. Für Kraftfahrer hat Seehausen seine Tücken, der Marktplatz mit all seinen historischen Bauwerken drumherum ist nicht leicht zu finden. Das bekamen auch die Teilnehmer der Tour der Romanik am Sonnabendvormittag zu spüren, denn hier mussten sie eine Zeitkontrolle durchfahren und sich einen Stempel abholen.

An manchen Kreuzungen bildeten sich schon einmal kleine Knäule von Old- und Youngtimern, die alle das Ziel Markt hatten. Trotz der Aufzeichnungen im Bordbuch, das jeder Fahrer vor dem Start bekommen hatte, war es schwierig. Da halfen auch die aufgezeichneten Richtungspfeile, Streckenkilometer, Vorfahrtsschilder oder Fragmente von den Orts- und Straßennamen nur wenig.

Letztlich aber fanden doch alle Fahrzeuge den Weg, um sich den Stempel abzuholen. Und die Schaulustigen, die in Dutzenden den Markt säumten, hatten viel zu gucken. Immerhin war das älteste Fahrzeug aus dem Jahr 1927 und der Jüngste aus dem Jahr 1988. Die Vielfalt der Modelle war groß.

Einer der faszinierten Zuschauer, die über eine Stunde am Kontrollpunkt in Seehausen ausharrte, war Bürgermeister Eckhard Jockisch. Er war es, den die Organisatoren im Vorfeld der Tour angerufen hatten und gefragt hatten, ob Seehausen ein Etappenziel sein könnte. Er sagte zu und ist sich sicher, dass er auch immer wieder zustimmen würde. Bereits um 7 Uhr war der Marktplatz von seinen fleißigen Helfern abgesperrt worden.

Nachdem die Teilnehmer der Orientierungsfahrt den Kontrollpunkt, den Ilona Hesse von der ortsansässigen ÖSA-Agentur betreute, passiert hatten, ging es weiter über Eggenstedt in Richtung Harz, wo auf der Huysburg der nächste Kontrollpunkt eingerichtet war.