Seehausen / Berlin ( car ). Fünf Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung der Freiweilligen Feuerwehr Seehausen sind immer noch fasziniert von den Erlebnissen, die sie in Berlin sammeln konnten. Ernst Emme, Ernst Siebert, Friedrich-Karl Kiesel, Edgar Kiesel und Manfred Hoppert waren einer Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Waltraud Wolff gefolgt, sich einmal den Reichstag anzusehen. Die Verbindung hatte zuvor der SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Steppuhn, der in Seehausen wohnt, geknüpft.

Doch das Programm, das die Herren bei dem zweitägigen Ausflug nach Berlin erwartete, umfasste noch viel mehr als nur den Besuch im Reichstag. Bei zwei Stadtrundfahrten, die an politischen Gesichtspunkten orientiert waren, konnten sie Berlin ( wieder- ) entdecken. " Vieles erkennt man gar nicht wieder ", erinnerte sich der Vorsitzende der Alters- und Ehrenabteilung, Manfred Hoppert. Außerdem standen ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, eine Besichtigung des Plenarsaals, eine Diskussion mit Mitgliedern des Bundestages sowie eine Führung durch die Willy-Brandt-Stiftung auf der Tagesordnung.

Für die Feuerwehrsenioren war es die erste Fahrt dieser Art, aber sie passte hervorragend zur gerade stattgefundenen Woche des Ehrenamtes. Sie richteten ihren Dank an Andreas Steppuhn, Waltraud Wolff sowie deren Mitarbeiterin Eva Marquardt und an den Busfahrer, die ihnen dieses Erlebnis ermöglicht haben.

Die Mitglieder der Altersund Ehrenabteilung der Feuerwehr Seehausen treffen sich einmal im Monat. Da die meisten von ihnen in der Landwirtschaft tätig waren, gibt es immer etwas zu erzählen. Aber auch gemeinsame Unternehmungen wie Flurbesichtigungen mit dem Kremser, Besuche im Informationshaus Morsleben oder Weihnachtsfeiern mit den Ehefrauen stehen auf dem Plan.