Wanzleben. Nur geringfügig hat sich die Spitze des Wanzleber Gesundheits-, Therapieund Behindertensportvereins geändert. Das war schon vor der turnusmäßigen Wahl am Freitag abzusehen, den die bisherige Vorsitzende, Renate Haase, kandidierte nicht mehr für eine Funktion im Vorstand. Nach wie vor wird sie aber dem Verein als Übungsleiterin der Herz-Sportgruppe zur Verfügung stehen.

In offener Wahl schenkten die 63 anwesenden von insgesamt derzeit 125 Mitgliedern den vorgeschlagenen Kandidaten das Vertrauen. So heißt die neue Vorsitzende Uta Ashoff. Sie wird im Vorstand von Heike Dornieden als stellvertretende Vorsitzende und Thomas Bloch als Kassenwart unterstützt. Beide hatten die Funktion bereits vorher inne. Zum erweiterten Vorstand gehören außerdem Corinna Schalles als Gerätewart, Ute Kanngießer als Pressewart und Frank Hursie als Jugendwart. Die Funktion der Kassenprüfer üben weiterhin Christine Gurack und Edith Fischer aus. Der Vorstand ist für die kommenden zwei Jahre gewählt.

Da Renate Haase schon über Jahre eine fleißige ehrenamtliche Arbeit geleistet hat, wurde sie im Rahmen der Jahreshauptversammlung auch besonders geehrt. Ralf Sacher zeichnete sie in seiner Funktion als Vertreter des Kreissportbundes mit der Ehrennadel des Landessportbundes in Silber aus. Die Überraschung glückte, denn von den Vereinsmitgliedern hatte keiner vorher verraten, dass der Verein diese Auszeichnung beantragt hatte. Sacher aber richtete seinen Dank auch an alle anderen ehrenamtlich Tätigen, denn " sie sind die Säule im Verein ". Der Vereinsvorstand hatte den Übungsleitern der fünf Sportgruppen bereits vorher mit einem Blumenstrauß für die Arbeit gedankt.

Als besondere Anerkennung der geleisteten Arbeit hatte der Vorstand zudem beschlossen, einige Personen als Ehrenmitglieder aufzunehmen und ihnen ein Geschenk zu überreichen. Darüber konnten sich Herbert Sohl, Thomas Bloch und Renate Haase freuen.

Doch bei allen freudigen Anlässen während der Jahreshauptversammlung gab es auch ernsthafte Probleme zu bereden. Der Verein hat mit einem Mitgliederschwund zu kämpfen. " Wenn wir unter 100 Mitglieder kommen, ist der Verein wirtschaftlich nicht mehr tragbar ", erklärte Kassenwart Thomas Bloch in seinem Rechenschaftsbericht und appellierte an die Vereinsmitglieder, neue Mitglieder zu werben. Vielleicht könnte so auch die Diabetiker-Sportgruppe ins Rollen kommen. Bisher ist das leider noch nicht geschehen, die Übungsleiterin steht jedenfalls in den Startlöchern.