Volksstimme und radio SAW hatten am Ostersonnabend zur Mega-Ei-Party nach Hordorf eingeladen. Etwa 4 500 Partylustige aller Altersgruppen bevölkerten den Festplatz und verbrachten einen Abend bei bester Laune.

Hordorf. " Alles im grünen Bereich ", war am Sonnabendabend Hordorfs Wehrleiter Rainer Dubois zufrieden mit dem Verlauf der Mega-Ei-Party auf dem Festplatz des Oschersleber Ortsteils. Er, seine aktiven Kameradinnen und Kameraden, die Frauen und Männer des Feuerwehr-Fördervereins um den Vorsitzenden Wolfgang Breutigam, der Schützenverein sowie Verantwortliche der Oschersleber Stadtverwaltung, die Polizei, der DRK-Kreisverband und etliche Freiwillige hatten für Vorbereitung und Durchführung der Festivität gesorgt.

Auf der Bühne des Magdeburger Radiosenders SAW machten die Morgenmoderatoren Ted Stanetzky und Volker Haidt das Partyfass auf. Tanzfreudige Unterstützung bekamen die beiden Männer von den jungen Damen der radio-SAW-Dancers. Stanetzky und Haidt waren es auch, die das Publikum zu Spielen einluden. So wie zum Volksstimme-Entenspiel, bei dem Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt zu beurteilen waren. Angelehnt an die in der Volksstimme veröffentlichen Scherze zum 1. April. Das beste Urteilsvermögen hatte Sabine Schubert aus Oschersleben. Sie gewann zwei Freikarten für ein Konzert der Pet Shop Boys im Rahmen ihrer Yes-Tour am 26. Juni auf der Leipziger Parkbühne. " Ich werde das Konzert entweder mit meinem Freund oder einem meiner Kinder besuchen ", sagte Sabine Schubert freudestrahlend.

Hauptattraktion auf der Bühne war der temperamentvolle Auftritt der Hot Banditoz. Mit ihren Hits " Veo Veo " oder " Shake your Balla " hatten die beiden Frauen und der eine Mann der multikulturellen Gruppe schnell die Besucher auf dem Festplatz fest im Griff und sorgten für Mega-Stimmung auf der Mega-Ei-Party.

Diese Party nach Hordorf geholt hatte Bernadette Oehlhoff, die für ihren Heimatort die Bewerbung bei radio SAW einreichte. Die Morgenradiomänner Haidt und Stanetzky wollten sie für ein Interview auf die Bühne holen. Doch ihre Rufe nach Bernadette Oehlhoff blieben unerhört. Sie erschien nicht.

Derweil hatten die Hordorfer Feuerwehrleute am anderen Ende des Festplatzes das Osterfeuer entzündet. Qualmend suchten sich die meterhohen Flammen den Weg in den Frühlingshimmel. Machten dem Winter endgültig klar, dass seine Zeit für dieses Jahr vorbei ist. Viele Besucher suchten die Wärme der Flammen und erfreuten sich am Feuer.