Viele Schüler gehen auf das Oschersleber Gymnasium. Aber wer weiß eigentlich, was unsere Schule früher mal war ? Oder seit wann es sie gibt ?

Die Geschichte unseres Gymnasiums beginnt 1868 als reine Mädchenschule. Doch 1905 wurde diese wegen mangelnder Schülerzahl aufgelöst. Ab 1916 war das " Reform-Real-Gymnasium " eine Jungenschule. Mädchen kamen aber mit Sondergenehmigung des Direktors trotzdem auf die Schule. Später wurde diese in " Städtische Oberschule für Jungen " umbenannt.

Einige Jahre danach wurde ihr der Namen " Karl-Marx " verliehen. Diesen Namen behielt sie einige Zeit. Seit 1990 ist Dr. Bernd Malkowski unser Schulleiter. Die Schule, die vorher in drei Lehrgebäude geteilt war, hat seit 1993 nur noch zwei Lehrgebäude. Diese sind noch bis heute erhalten geblieben.

Was hat sich noch alles geändert ? Heutzutage freut sich jeder, wenn die Schule vorbei ist. Dann kann man nach Hause gehen und seine Freizeit genießen. Früher war das anders. Da musste man bis abends in der Schule bleiben, dort essen und beten. Erst dann durfte man nach Hause.

Muss man heute zwölf Jahre für sein Abitur schwitzen, war das nicht immer so. Früher hatte man schon mit zehn Schuljahren sein Abitur. Doch diese Regel wurde 1916 geändert. Jungen mussten zwölf Jahre zur Schule gehen, während Mädchen ein Jahr länger die Schulbank drücken mussten. Dass man für das Abitur nur noch zwölf Jahre zur Schule gehen muss, ist erst seit Kurzem so. Dadurch gab es 2007 ein Doppelabitur.

Allgemein hat sich am Gymnasium und seiner Geschichte mit der Zeit viel verändert. Und wer weiß, was aus unserer schönen Schule noch alles wird.

Justine Wacker, Katja Tobisch und Stephanie Unger Klasse 9 / 2 Gymnasium Oschersleben