Schüler des Gymnasiums Oschersleben versuchten praxisnah die Spendenbereitschaft der Oschersleber Bürger zu erforschen. Sie machten sich zum Ziel, eine Spendenaktion zu starten, Reaktionen darauf zu analysieren und gleichzeitig den Erlös einer Kindereinrichtung zu Gute kommen zu lassen.

Im Vorfeld mussten Genehmigungen der Schule eingeholt sowie Informationen zu benötigten Spenden gesammelt werden. So erkundigten sich die Gymnasiasten der Klasse 8 / 2, Phillip Böttcher, Andreas Ruppel und Kenny Nothnagel, bei der Leiterin der Kindertagesstätte " An den sieben Bergen ", wofür Spenden benötigt werden und ob man sich im Rahmen einer Aktion dafür einsetzen darf. Nach der Abwicklung der Formalitäten wurde das Projekt gestartet.

Der Tag war regnerisch und kalt, als sich die drei an die Aufgabe wagten. Alle waren gespannt auf den Empfang und vor möglichen Reaktionen der Bürger an den Haustüren. Gesammelt wurde im nord-östlichen Bereich Oscherslebens bis südlich angrenzend zur Innsbrucker Straße.

Überaus positiv schätzten die Schüler das Ergebnis ein. Es herrschte eine sehr hohe Spendenfreudigkeit. Der Empfang war in den meisten Fällen freundlich, man erkundigte sich nach dem Zweck erkundigte sich auch bei der Volksstimme, ob die Jungen da wohl nicht in die eigene Tasche wirtschafteten. Am späten Nachmittag ging es dann mit den gesammelten Eindrücken vom Regen durchnässt auf den Rückweg.

Noch am gleichen Tag zogen die Schüler Bilanz. Insgesamt wurden 85 Euro gesammelt. Meist kleine Beträge aber auch Spenden von 5 Euro pro Haushalt konnten verbucht werden.

Diese Botschaft galt es nun, der Kindertagesstätte mitzuteilen. Das Geld wurde in einem Umschlag an die Betreuer der Kindertagestätte übergeben. Mit großer Freude nahmen sie das Geschenk der Schüler entgegen. Sogleich beschloss man, schon seit längerem fehlende Bälle zum Spielen für die Kinder zu kaufen. Ebenso ist geplant, einen Magierauftritt mit dem Geld zu organisieren.

Alle Beteiligten zeigten sich mit dem Ergebnis der Aktion sehr zufrieden. Der Aufwand war es wert und wurde am Ende mit strahlenden Kinderaugen als Dankeschön belohnt.

Kenny Nothnagel Klasse 8 / 2 Gymnasium Oschersleben fragte neugierig nach, wer solche Idee hatte. An nur wenigen Stellen zeigte man sich aus den verschiedensten Gründen nicht bereit, etwas zu spenden. Eine Spenderin