Wanzleben ( skr ). Im Rahmen ihrer Europatournee treten am Donnerstag, 28. Mai, um 19. 30 Uhr die " Maxim Kowalew Don Kosaken " in der Evangelischen Kirche St. Jacobi in der Kirchstraße in Wanzleben auf. Karten gibt es in der Wanzleber Buchhandlung in der Schulstraße 13, Telefon ( 039209 ) 31 23. ab 14 Euro plus Vorverkaufsgebühr oder an der Abendkasse für 16 Euro.

Weiterhin gibt es auch Karten im Langenweddinger Loto-Toto-Laden am Kirchtor 27 und in der Tourist Information in der Hornhäuser Straße 5 in Oschersleben.

Der Chor lässt das musikalische Erbe der Kosaken auf technisch brillantem Niveau wieder aufeben. Er wird vor allem russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen.

Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat. Singend zu beten und betend zu singen.

Jeder dieser Sänger stellt für sich eine besondere charakteristische Persönlichkeit dar, die im Konzertverlauf solistisch ihre unglaublichen stimmlichen Fähigkeiten unter Beweis stellt. Denn an diese Stimmgewalt und den extremen Tonumfang bei gleichzeitig hoher technischer Perfektion kommen nicht viele Sänger heran, heißt es in einer Ankündigung des Chores.

Auch in dem neuen Konzertprogramm sollen Wunschtitel wie " Abendglocken ", " Stenka Rasin ", " Suliko " und " Marusja " nicht fehlen.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat der in Danzig geborene professionelle Sänger Maxim Kowalew 1994 den wohl entscheidensten Schritt in seiner künstlerischen Karriere und sang in einem Chor, aus welchem sich später die " Maxim Kowalew Don Kosaken " herauskristallisierten. Jener Klangkörper lasse das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf hohem Niveau wieder aufeben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei sei ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent der Öffentlichkeit zu präsentieren.