Wanzleben ( skr ). Der Kreisverband Börde der Partei " Die Linke " hat am Sonnabend bei seinem Parteitag die Wahlliste für die Kandidaten und das Wahlprogramm zur Kommunalwahl vorgestellt. So treten für die Partei " Die Linke " folgende Kandidaten für die kleineren Gemeinden an : Sylvia Strobel für Alleringersleben, Wilfried Schönefeld für Altenhausen, Jens Klamm für Ausleben, Jürgen Ohst für Druxberge, Torsten Eckert und Annett Sziedat für Eilsleben sowie Chris Siegmann für Flechtingen. Außerdem treten für Hakenstedt Hella Entrich, für Hörsingen Reinhard Hortig, für Nordgermersleben Doreen Hildebrandt, für Ummendorf Peter Sydow, für Wackersleben Romy Weide und für Wefensleben Helga Heuer, Günter Witte und Veronica Lucas an. " 92 Kandidaten werden sich um die 108 Mandate in den Städten und Gemeinden des Landkreises bewerben ", sagte der Vorsitzende des Kreisverbandes Börde, Klaus Czernitzki. Die Kandidaten für die größeren Orte sind bereits im Vorfeld gewählt worden. Die Spitzenkandidaten sind in Wanzleben Gudrun Tiedge, in Klein Wanzleben Klaus Lindner, in Oschersleben Manfred Nörthen, in Wolmirstedt Detlef Horstmann, in Oebisfelde Heide Schüler, in Niederndodeleben Dr. Roland Lohse, im Sülzetal Friedrich Rabe und in Haldensleben ist Guido Henke Spitzenkandidat. In ihrem Wahlprogramm beschlossen " Die Linken ", dass ihre Kommunalpolitik " sachbezogen, transparent, bürgerbeteiligt sowie frei von Parteienegoismus, Amtsmissbrauch und bürokratischen Ausuferungen " geleistet werden solle. In der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise sei das Engagement für soziale Gerechtigkeit in den Kommunen dringend notwendig. " In Zeiten steigender Arbeitslosigkeit ist der Kampf gegen Kinderarmut, soziale Benachteiligung und Ausgrenzung unser wichtigstes Ziel ", sagte Czernitzki.

Die Linke fordere außerdem : Hartz IV muss weg ! " Auf kommunaler Ebene unterstützen wir alle geeigneten Maßnahmen, die Lebenssituation von Menschen, die sich in sozialen Notlagen befnden, zu verbessern ", heißt es im Wahlprogramm der Börde-Linken weiter.

In einem Beschlussantrag, der auf dem Parteitag zunächst heiß diskutiert wurde, sollte Gentechnik generell abgelehnt werden. Dies fand aber keine Mehrheit. Stattdessen wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. " Die Linke. Börde " sehe die großen Gefahren und Risiken der Anwendung von Gentechnik und wende sich gegen die Vorherrschaft von Monopolen auf diesem Gebiet. Auf der anderen Seite wolle man nicht als Verhinderer von Forschung und Wissenschaft in Erscheinung treten, hieß es. Zum nächsten Parteitag soll ein neuer Entwurf vorgelegt werden.