
Den "Bänderschnitt" zur Freigabe der B 81 vollzogen Dr. Karl-Heinz Daehre, CDU-Bundestagsabgeordneter Manfred Behrens, Thomas Webel, Jens Ackermann und Jan Mücke (v. l.). | Foto: Yvonne Heyer
Den "Bänderschnitt" zur Freigabe der B 81 vollzogen Dr. Karl-Heinz Daehre, CDU-Bundestagsabgeordneter Manfred Behrens, Thomas Webel, Jens Ackermann und Jan Mücke (v. l.). | Foto: Yvonne Heyer
Altenweddingen/Schwaneberg l Großer Bahnhof gestern Vormittag am Rasthof "Körling". Gut und gerne 15 Monate ist es her, da hatten sich an gleicher Stelle ebenso zahlreiche Gäste versammelt. Im Juli 2010 wurde die Brücke zwischen Altenweddingen und Schwaneberg im Zuge des vierstreifigen Ausbaus der B 81 freigegeben. Nun ist das Bauvorhaben an der B 81 gänzlich Geschichte. Seit gestern rollt der Verkehr ganz offiziell über vier Spuren von Egeln bis Wolmirstedt. Das seien, so Sachsen-Anhalt Verkehrsminister, Thomas Webel, rund 50 Kilometer.
Vom Planfeststellungsverfahren im Jahr 2009 bis zum 28. November 2011 wurde das Bauvorhaben "Vierspuriger Ausbau der B 81 zwischen der B 246a bei Altenweddingen bis Egeln-Nord" auf 5,4 Kilometern Länge geplant und der Bau ausgeführt. Damit wurde eine wichtige Lücke geschlossen. Insgesamt wurden in den Ausbau der Bundesstraße im genannten Abschnitt etwa 17 Millionen Euro investiert. Entstanden ist nicht nur ein Straßenkörper, der den hohen Anforderungen einer vielbefahrenen Bundesstraße gerecht wird, sondern auch Parkplätze in beiden Fahrtrichtungen wurden gebaut. Straßenbegleitend entstanden Feldwege für den langsam fahrenden Verkehr.
Besondere Berücksichtigung haben die streng geschützten Feldhamster gefunden. Durch zehn Hamstertunnel und die dazu gehörenden Leiteinrichtungen können die Tiere beide Richtungsfahrbahnen gefahrlos unterqueren.
Zur Straßenübergabe hatten sich neben Planern und bauausführenden Unternehmen auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung am "Körling", in Nähe der Brücke zwischen Altenweddingen und Schwaneberg eingefunden. Neben Sachsen-Anhalts Verkehrsminister war auch Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bau und Verkehr in die Börde gekommen. Er lobte die gute Zusammenarbeit seines Hauses mit dem Land Sachsen-Anhalt. In den vergangenen Jahren seien 1,5 Milliarden Euro in den Bau von Bundesstraßen im Land Sachsen-Anhalt geflossen. "Und jeder Cent, der in die Infrastruktur fließt, ist gut angelegt", betonte der Staatssekretär. Eine leistungsfähige Wirtschaft könne nur dort entstehen, wo auch die Strukturen passen.
Schließlich wurde auch betont, dass der nun erfolgte vierspurige Ausbau auch ein Stück mehr Sicherheit in den Straßenverkehr bringt.
Natürlich hatte auch Sachsen-Anhalts Ex-Verkehrsminister, Dr. Karl-Heinz Daehre, die Straßenübergabe nicht versäumt, schließlich hat er diese Baumaßnahme mit "eingerührt" und lange Zeit begleitet.
Nicht vergessen werden sollen an dieser Stellen die Archäologen. Sie haben den Ausbau der Straße auch viele Wochen und Monate auf ihre Weise begleitet und viel geschichtlich Interessantes aus der Region und der Wüstung Körlingen, die sich in unmittelbarer Nähe der heutigen B 81 befand, herausgefunden.
Und nach dem berühmten "Bänderschnitt" - dafür war die Straße kurz gesperrt worden - rollte der Verkehr wieder flüssig, aber nun flüssiger, über die B 81.
Oschersleben (mmt) l Die Kripo stellte nach einer Straftat ein Fahrrad sicher. "Bislang hat kein Besitzer das Mountainbike als Verlust oder gestohlen angezeigt"... weiterlesen
Oschersleben (mmt) l Mit einem Treffen aller ehemaligen Musiker sowie aktiven und passiven Mitglieder will das Blasorchester Oschersleben das 45-jährige Jubiläum seines Bestehens... weiterlesen
Mit dem Aufbau des neuen City-Spielplatzes an der Wanzleber Sekundarschule wurde endlich auch die "Auto-Falle" am Parkplatz entschärft und "barrierefrei" gestaltet... weiterlesen
Die Mädchen und Jungen der Bördeland Schule Hornhausen feierten Fasching. Mit einem Mittagessen klangen die frohen Stunden aus.Hornhausen l Die Jüngsten der 1. bis 4... weiterlesen
![]() |
Magdeburg l Der Mann sitzt in einer Behörde Sachsen-Anhalts und ist für die Ausschreibung eines... weiterlesen
Kommentar: In ausgewählten Rubriken haben Sie die Möglichkeit, direkt Ihre Meinung zu einem Artikel... weiterlesen
Hier in Deutschland muß der Polizist nachweisen, dass sein Handeln "gerechtfertigt " war. NEIN ,falscch - der Täter muß nachweisen ,dass das Handeln der Ordnungsorgane nicht gerechtfertigt war. Bsp. USA: wer dort Polizisten angreift oder verletzt wird über ein Sofortgericht ohne viel Federlesen für ein Jahr eingebuchtet. Und hier in Deutschland Bsp. Demos sind sogar Politiker dabei wenn es um Gewalt,Zerstörung,Vandalismus,Angriffe auf die Polizei geht.Bestes Beispiel Gorleben - jedes Jahr.Wenn ich das machen würde wäre ich für Jahre weggesperrt !
völliger Schwachsinn der Tunnel ist völlig ok und es wird auch zeit das Oschersleben nicht immer "2 geteilt" ist es nervt, so oft wie man vor den Schranken steht !!! Sollten dann aber die Bahnübergänge Fabrikstraße und Anderslebener Straße geschlossen werden gibt es nur noch einen weiteren Bahnübergang was für Oschersleben zu wenig ist. Man müsste mind. 1 weitere Möglichkeit lassen für Notfälle. man weiß ja nie .....