Im Gröninger Ortsteil Heynburg ist am späten Mittwochabend ein Pferdestall abgebrannt. Dabei sind zwei Reit-ponys getötet worden. 40 Feuerwehrleute aus vier Wehren waren im Einsatz.
Kroppenstedt l Thomas Schneider hatte in Vorbereitung auf seine Nachtschicht geschlafen, als ein Nachbar mit der schlimmen Nachricht kam: "Euer Pferdestall brennt!" Ruck, zuck war Thomas Schneider wach, lief auf den Hof seines Heynburger Grundstücks und stand verzweifelt vor dem lichterloh brennenden Stall, in dem seine zwei Reitponys waren. "Es gab kein Rankommen, ich konnte einfach nichts machen", sagte Thomas Schneider am späten Mittwochabend, während die Feuerwehrleute die Reste des Stalls löschten, unter denen die beiden Ponys begraben waren.

Es war gegen 21.45 Uhr, als besagter Nachbar nicht nur Thomas Schneider, sondern zuvor auch die Feuerwehr informiert hatte. Die kam unter Leitung von Gemeidewehrleiter Harald Hinz mit etwa 40 Feuerwehrleuten aus Gröningen, Kloster Gröningen, Dalldorf und Kroppenstedt angerückt. Um zum einen das Stallfeuer zu löschen und um zudem zu verhindern, dass das Feuer auch das benachbarte Wohnhaus ergreift. Vom Stall war nichts mehr zu retten, ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus ist aber verhindert worden.
Derweil war die Aufregung bei Thomas Schneider, dessen Ehefrau Almut und weiteren Familienmitgliedern groß. Zum einen war es das Feuer an sich, was sie in Angst Schrecken versetzt hatte. Zum anderen war es der Tod der beiden Ponys Samba und Lisa, der allen sehr zu schaffen machte. Vor allem Thomas Schneiders Schwiegermutter, die sich vor lauter Aufregung verletzte und vom Rettungsdienst der Malteser zur ambulanten Versorgung ins Krankenhaus nach Halberstadt gebracht wurde.
Außer Feuerwehr und Malteser war auch die Polizei an Ort und Stelle. Unter anderem, um die B81 zu sperren, da das Löschwasser von der anderen Straßenseite aus einem Hydranten geholt werden musste.
Nachdem das Feuer gestern gegen 1 Uhr gelöscht und damit der Feuerwehreinsatz beendet war, sind am Vormittag Polizeibeamte gekommen, um die Ursache des Brandes zu ermitteln. Zu den Ergebnissen war gestern von der Polizei noch nichts zu erfahren, die jedoch Brandstiftung nicht ausschließt und mögliche Zeugen bittet, ihre Beobachtungen per Telefon unter (03904)478291 mitzuteilen. Erst drei Tage zuvor ist in Gröningen die Lagerhalle eines landwirtschaftlichen Unternehmens abgebrannt. Auch hier stand bis gestern die Brandursache noch nicht fest.
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Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.