
Mit dem Aufbau des neuen City-Spielplatzes an der Wanzleber Sekundarschule wurde endlich auch die "Auto-Falle" am Parkplatz entschärft und "barrierefrei" gestaltet. Allerdings wurde auf dem Spielgelände schon randaliert.
Wanzleben l Für rund 130000 Euro ist an der Wanzleber Sekundarschule der erste öffentliche Spielplatz für die Wanzleber Innenstadt mit Kletterturm und Seilbahn entstanden. Im Zuge der Platzgestaltung ist hier nicht nur die Sarre-Brücke zwischen Schule und Turnhalle barrierefrei gestaltet worden, sondern auch die marode Treppe am Schulparkplatz. Immer wieder hatte sich in den vergangenen Jahren die Treppe als Auto-Falle entpuppt. Nach Zeugenaussagen sollen bereits mehrere Fahrzeuge an dieser Stelle des Parkplatzes den gefährlichen "Abgang" übersehen haben.
Dass es an dieser Stelle jahrelang vier Stufen und damit zirka 80 Zentimeter tiefer über eine Treppe ging, war vor allem für Ortsfremde oftmals nicht gleich auf den ersten Blick erkennbar gewesen. Die Folge war, dass bereits mehrere Fahrzeuge die erste Treppenstufe herunterkracht waren und sich ohne Abschleppdienst nicht mehr von der Stelle bewegen konnten. Zeugen berichteten immer wieder solche Treppen-Unfälle beobachtet zu haben, da es weder einen Poller noch ein Gesperrt-Schild vor dieser gefährlichen Hanglage gab. Der Autofahrer glaubte, er befindet sich an dieser Stelle noch auf einer regulären Parkplatzzufahrt.
Der Stadt gegenüber waren aber nie Versicherungsansprüche geltend gemacht oder sonst eine ungenügende Verkehrssicherungspflicht angezeigt worden, hatte beim letzten öffentlich gewordenen Unfall vor zwei Jahren das Ordnungsamt gegenüber der Volksstimme erklärt.
Die fiese "Pkw-Falle" ist mit den Bauarbeiten, die Ende 2011 ihren Abschluss am neuen Spielplatz fanden, endgültig verschwunden. "Die Treppe am Parkplatz war bereits marode und defekt. Deshalb haben wir sie im Zuge des Spielplatzausbaus mit entschärft. Jetzt gibt es hier eine schmale Treppe mit einem Handlauf sowie eine barrierefreie Rampe für Rollstuhlfahrer", berichtet Bauamtsleiter Olaf Küpper. Zwei Drittel der Gesamtkosten von 130000 Euro (Treppe, Brücke und Spielplatz) waren aus Mitteln der Stadtsanierung sowie aus dem Stadtumbau-Ost-Fördertopf finanziert worden. Den Rest trägt die Stadt.
Die Bepflanzung rund um das neue Spielgelände aus Stauden und Sträuchern sei allerdings bereits kurz nach der Fertigstellung im Dezember vergangenen Jahres von Unbekannten herausgerissen worden.
"Die Mitarbeiter der Stadtwerke haben noch versucht, die zerrupften Pflanzen wieder einzupflanzen, ob die Aktion etwas gebracht hat, wird sich im Frühjahr zeigen", berichtet Bauamtsmitarbeiterin Erika Uebel. Dann soll am neugestalteten Spielplatz noch ein zusätzlicher Absperrschutz, eine Art Geländer, installiert werden.
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Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.