Heimburgs Burgberg strahlt jetzt auch spätabends weithin sichtbar ins Land. Mit einem symbolischen Knopfdruck wurde die neue Beleuchtung zum Burgfest offiziell in Betrieb genommen.

Heimburg l "Es ist schon ein herrlicher Anblick" freut sich Bernd Hanke, Vorsitzender des Heimburger Heimatvereins, über die neueste Errungenschaft für die von seinem Verein betreute Altenburg hoch über dem Dorf. Der weithin sichbare Pavillon auf der Bergspitze ist nun auch bei Nacht zu sehen. Möglich macht dies eine neue Beleuchtungsanlage, die am Wochenende zum Burgfest offiziell in Betrieb genommen wurde. Andreas Sack, Mitinhaber des Kabel- und Funknetzbetreibers "Heuer Sack" aus Wernigerode, schaltete die beiden hochmodernen LED-Scheinwerfer gemeinsam mit Bernd Hanke und Bürgermeister Ralf Priesterjahn symbolisch ein.

Die Festgäste spendeten dafür kräftig Applaus, nur der Tusch ließ auf sich warten. Denn die Kleine Blechmusike aus Hüttenrode hatte Pech mit dem Transport ihrer Instrumente und der Technik. Die steile Auffahrt zum Burgberg machte der Anhänger nicht mit. Dadurch verzögerte sich der Aufbau der Anlage. Drohender Regen ließ den Auftritt sogar fast ganz ins Wasser fallen. Doch die Besucher rückten zusammen, so dass die Musiker geschützt unter einem Pavillondach musizieren konnten.

Zum Auftakt des Festes hatte bereits der Heimburger Chor für Unterhaltung gesorgt - diesmal allerdings unter der Leitung von Karl Eulenfeld. Die Frauen des Heimatvereins versorgten die Gäste zum 22. Mal mit selbstgebackenem Kaffee und Kuchen. Harzmalerin Angela Peters aus Elbingerode betreute zum zweiten Mal das Spendenfass des Vereins. Denn die Heimburger wollen ihren Pavillon reparieren. Zahlreiche Schindeln sind abgebrochen, die gesamte Konstruktion ist schief und verdreht und soll neu gerichtet werden. Laut Hanke kostet die Reparatur rund 3600 Euro. Er hofft, dass bereits zum "Tag des offenen Denkmals" im September das Wahrzeichen des Dorfes wieder in alter Schönheit präsentiert werden kann.

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