Silstedt. "Schierke darf nicht mehr zerredet werden!" Silstedts Bürgermeister Karl-Heinz Mänz nutzte den von ihm und den Mitgliedern des Ortschaftsrates organisierten Dankeschönabend für die Gewerbetreibenden und Vereine am Freitag in der Schützenhalle für klare Worte. Die Oberharzer hätten seinerzeit "den Zug verpasst" und müssten diesen Rückstand jetzt aufholen.

Zuvor hatte Mänz in seiner Ansprache all jenen seine Anerkennung gezollt, die auch im vergangenen Jahr wieder zur positiven Entwicklung Silstedts beitrugen. Der Bürgermeister: "Wir haben hier über 30 Unternehmen. Das muss ein anderer Ortsteil erst mal aufweisen." Ein herzliches Dankeschön sagte Karl-Heinz Mänz zudem den Bediensteten der Stadtverwaltung, deren Chef Oberbürgermeister Peter Gaffert ebenfalls in der Runde weilte.

Ob der mit etwa 270 Mitgliedern "sehr starke" Sportverein, die Schützen, der Förderverein für den Museumshof "Ernst Koch" oder die Pferdesportler: Der Ortschef hatte eine lange Liste mit Akteuren, die das Leben im Dorf durch ihr stetiges Engagement bereichern.

Der Grundschule "Henning Calvör" bescheinigte Karl-Heinz Mänz bei der Ausstattung "ein gutes Niveau". Dies gelte ebenso für den Kindergarten. Und: "Der Bau der Sporthalle war ein großes Entgegenkommen." Sie sei auch Dank vieler Wernigeröder bis spätabends ausgelastet. Ebenso lobende Erwähnung fanden die Freiwillige Feuerwehr und der Kirchenvorstand mit Regina Bier an der Spitze.

Letztlich bedankte sich Mänz bei den Firmen, die den Abend sponserten. Falls die Finanzen nicht ausreichten, so der Bürgermeister, übernehme er den Rest "ohne geldliche Hilfe von der Stadtverwaltung".