Wernigerode l Die Standorte für den Sachsen-Anhalt-Tag, der vom 18. bis 20. Juli stattfindet, sind verteilt. Am Dienstag wurden im Rathaus die Plätze für die vier Regionaldörfer ausgelost, die sich in Wernigerode präsentieren werden. "Ich bin froh, dass ich nicht in der Verantwortung bin", scherzte Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert (parteilos). Denn nicht er zog das entscheidende Los, sondern Sina Obeck vom Salzlandkreis.

Nötig war die Vergabe per Zufall, weil sich die Regionen vorab nicht über die Verteilung hatten einigen können. "Alle wollten einen Standort, nämlich an der Blumenuhr. Aber das können wir natürlich nicht leisten", erklärte Stadtsprecher Andreas Meling. Den begehrten Platz hat nun die Region Anhalt-Dessau-Wittenberg sicher. Am Kleinsten Haus wird sich die Region Elbe-Börde-Heide präsentieren. Halle-Saale-Unstrut wird sein Regionaldorf mit Bühne auf dem Parkplatz an der Schönen Ecke aufbauen und die Altmark bekommt den Platz an der Burgstraße. "Wir denken, dass alle Standorte gut funktionieren und viele Besucher anziehen werden", sagte Meling.

Die Regionaldörfer sind an einem der beiden Rundgänge platziert, welche die Besucher durch die Stadt führen werden. Entlang dieser Rundgänge soll "abrissfrei" gebaut werden - das heißt, dass sich dort lückenlos Stand an Stand reihen wird.

Die Region Harz und Harzvorland hat ihren Standort sicher - sie wird sich auf dem Nicolaiplatz präsentieren. Das Programm steht bereits weitgehend, erklärte Klaus-Dieter Kraus von der Kreisverwaltung. "Nur am späten Sonnabendnachmittag haben wir noch eine kleine Lücke."

Geplant ist ein breit gefächertes Bühnenprogramm von Folklore bis Rockmusik. Mit dabei sind unter anderem die Heimatgruppe Elbingerode und der Harzer Jodlermeister, Andreas Knopf. Die Tourismusverbände und die Vereine der Region stellen sich vor, fünf Versorgungsstände, die harztypisch gestaltet werden, sorgen für das leibliche Wohl.

Am Festumzug wirken unter anderem der Fanfarenzug der Stapelburger Spielleute und der Grasedanz-Verein Hüttenrode mit. Am Sonnabendabend steigt unter dem Motto "Harzer Felsenfest" eine Party. "Das wird der Höhepunkt in unserem Regionaldorf - auch wenn sich der Besuch an den anderen Tagen ebenso lohnt", kündigt Klaus-Dieter Kraus an.