Wernigerode l Mit dem Februar beginnt für die Karnevalisten die heiße Phase der Vorbereitungen auf Prunksitzung und Faschingsfeiern. Marco Steinhauer ist der Erste Vorsitzende des Carneval-Clubs "Wernigeröder Auerhähne" (CCW) und hat die fünfte Jahreszeit in Wernigerode mitorganisiert.

Los geht\'s für den CCW mit der Faschingsfeier in Stapelburg, wo der Schützenverein die "Auerhähne" gebucht hat. Im Schützenhaus soll ein zweistündiges Programm aufgeführt werden, offen für alle.

In Wernigerode wird am 15.Februar in der Kulturarena groß gefeiert. Dort treten die "Auerhähne" unter dem Programmtitel "Mit Smartphone, Youtube, Apps Co. wird\'s dieses Jahr \'ne riesen Show" auf. "Wir wollen uns nicht über Handys lustig machen", erklärt Steinhauer. Der CCW wolle das Thema als roten Faden nutzen. Zu einer Wetter-App soll es eine Tanzeinlage geben, der Programmpunkt der Witze-App dürfte sich von selbst erklären.

Mit der Prunksitzung am 22. Februar im KiK erlebt der Wernigeröder Karneval seinen Höhepunkt. "Wir möchten die Sitzung in einem eleganteren Rahmen abhalten und haben deswegen das KiK gebucht", sagt Marco Steinhauer.

Zur Sitzung sind auch Politiker geladen. Die Wernigeröder Landtagsabgeordnete Angela Gorr (CDU) steigt in die Bütt. Die meisten Politiker würden sich vor dieser Herausforderung eher scheuen, verrät Steinhauer.

Eingeladen sind auch Oberbürgermeister Peter Gaffert, Landrat Martin Skiebe (beide parteilos). "Ob sie kommen, weiß ich nicht, aber wir freuen uns über jeden", sagt der CCW-Vorsitzende. Unterstützung erfahren die "Auerhähne" aus den Karnevalshochburgen Aachen und Düsseldorf.

Mit der "KG Rübezahl Silesia Aachen" und den "Düsseldorfer Wehrhähnen" verbindet die Wernigeröder eine Vereinsfreundschaft. Beide Karnevalklubs reisen zur Prunksitzung an.

Für die Kinder organisiert der CCW eine eigene Faschingsparty. Zusammen mit dem Harzer Schwimmverein kann der Nachwuchs am 15. Februar in der Turnhalle der Diesterweg-Grundschule Fasching feiern.

Insgesamt seien 20 bis 30 Aktive an den Vorbereitungen beteiligt, so Marco Steinhauer.