Elbingerode/Stadt Oberharz (bfa) l In fünf von zehn Ortsteilen sagen die Ortschaftsräte Ja zu einer Verkleinerung ihrer demokratischen Vertretungen vor Ort. Einer empfiehlt eine geringere Verkleinerung.

Damit zeichnet sich die wichtigste Änderung für die nächste Legislaturperiode nach den Kommunalwahlen im Mai ab. Die Ratsmitglieder von Tanne, Hasselfelde, Elbingerode, Königshütte und Trautenstein haben laut Information aus der Stadtverwaltung ohne viel Diskussion dem aktuellen Vorschlag zugestimmt. Er sieht vor, die Größe der bisher bis zu zwölf Mitglieder umfassenden Räte zu vereinheitlichen und die Abgeordnetenzahl zu begrenzen. Danach sollen künftig die Ortschaftsräte für die drei ehemaligen Städte Elbingerode, Hasselfelde und Benneckenstein fünf Ratsmitglieder haben, alle anderen Räte drei.

Einzig bisher nicht einverstanden mit dem Vorschlag ist der Ortschaftsrat Stiege. Er will auf Grund seiner Tradition und Größe mit rund 1000 Einwohnern sieben statt wie vorgeschlagen nur drei Abgeordnete haben. "Erst waren wenigstens fünf vorgesehen, nun drei, das geht nicht", so Bürgermeister Helmut Hoppe (Heimat Stiege) gegenüber Volksstimme. Er hoffe, dass der Stadtrat sieben Mitglieder zulassen werde.

Hintergrund der Reduzierung sind gutachterliche Aussagen, wonach kleinere Räte effizienter arbeiteten und rund 20 000 Euro Aufwand im Jahr sparen. Die Empfehlungen aus Benneckenstein, Elend, Rübeland und Sorge stehen noch aus, der Stadtrat tagt am 18. Februar.