Die Wintermärchen-Aktion in Hasselfelde ist nicht nur ein schönes Fest im Kurpark gewesen. Sie soll dem Ort nun auch zu einem Dach für die Kurparkbühnen verhelfen. Heute trifft sich das Organisationsteam dazu.

Hasselfelde l Das Wintermärchen in Hasselfelde geht weiter. Nicht nur, weil sich die Organisationsmannschaft heute Abend noch einmal zur Auswertung des Festes am Wochenende trifft. Denn nun gilt es abzuwarten, wie Uta Lehmann von den Organisatoren mitteilte, was in den beiden Wettbewerbsorten Steinach (Thüringen) und Bärenstein (Sachsen) auf die Beine gestellt wird. "Am liebsten würden viele heute schon anrufen", so Lehmann, "aber das geht ja nicht." Für die Zuschauerwertung wird der TED erst ab 24. Februar geschaltet.

Unabhängig davon dankt Hasselfeldes Ortsbürgermeister Heiko Kaschel (Bürgerinitiative Oberharz) allen Vereinen, der Bergwacht sowie weiteren Bürgern und vor allem Sponsoren aus Stadt und Region, die zum Gelingen der Aktion mit dem Sender MDR im Kurpark und darüber hinaus mitgewirkt haben. "Mein Hauptdank geht an den Ortschaftsrat, der als Organisationszentrum fungiert hat", so Kaschel weiter. Sein besonderer Dank gilt einem Trio: Brigitte "Gitti" Riemann, die für die Versorgung der zahlreichen Teilnehmer zuständig war, Uta Lehmann, die sich um das Rahmenprogramm gekümmert hat, sowie Thomas Pöttmesser. "Er hatte die wohl schwierigste Aufgabe - Schnee und Figurenbau - vor sich und sie mit Hilfe der Figurenbauer aus Vereinen und weiteren Bürgern toll gelöst", so der Bürgermeister. Im Sommer soll es nochmal ein Dankeschön-Fest für alle Beteiligten geben.

Auch finanziell soll die Aktion für Hasselfelde etwas bringen. "Wir müssen jetzt bei der Auswertung sehen, ob von den Sponsorengeldern noch etwas übrig ist", sagte Kaschel. Das soll dann den Grundstock bilden für eine Sammlung zugunsten der Überdachung der Kurpark-Bühne. Die Bühne habe sich bei dem Fest ein weiteres Mal als Veranstaltungsort bewährt. Deshalb werde nun auch besonders auf den Sieg im Wettbewerb mit den Orten in Sachsen und Thüringen gesetzt. "Wenn das klappt", so Lehmann und Kaschel, "wird der Erlös für eine mobile Überdachung der Kurparkbühne genutzt. Dann haben die Hasselfelder dauerhaft etwas davon."