Unterm Pleitegeier, aber mit viel Witz, Tanz und Spaß ist der Elbingeröder Carnevalsverein in die 42. Session gestartet. Das Thema Geld ist 2014 der rote Faden im Programm der "Grün-Weißen".

Rübeland l Die ersten Gäste haben ihn erst gar nicht bemerkt. Doch dann stieß fast jeder Gast dem anderen in die Rippen und deutete zur Bühne: Dort kreiste ein wunderschöner Pleitegeier.

Der berüchtigte Vogel gab der Premiere zur 42. Session des Elbingeröder Carnevalsvereins (ECV) "Grün-Weiß" im Goethehaus den tierischen Schliff. Der Geier wurde durch einen Schuldenberg in der Saalecke ergänzt, beide verwiesen auf das Motto des Programms in diesem Jahr: "Habt ihr mal `n Euro? Die Große Spendengala des ECV - Da werden Sie geholfen!". Ungeachtet der Geldnot, oder gerade deswegen, wurde um so fröhlicher getanzt, gesungen und gewitzelt.

Die Mini-Funken bekamen für ihren Auftritt zum einstigen Hit "Cotton Eye Joe" von den Rednex ebenso viel Beifall wie die hübschen Gardefunken für ihre furiosen Darbietungen. Die mittleren Funken tanzten zu "Applause" von Lady Gaga.

Viel Applaus hatte sich zuvor auch Heinz-Werner "Hippel" Kohlrusch abgeholt, als er für den erkrankten Andreas Kuntzsch als "Protokollante" einsprang und die Orte rings um die "Hauptstadt Elbingerode" nach der Vorgabe von Kuntzsch durch den Kakao zog. Wenn etwa Hasselfelde den Oberharz Richtung Blankenburg verlassen will, meinte der Redner, solle Hasselfelde gehen und käme eh vom Regen in die Traufe. Nur Stiege müsse bleiben - wegen der Fastnachtstruppe. Gerburg Meinecke und Susan Ehrt ließen als "bedeutsame Damen" ihre Lacher los, Siegfried Brix und Wolfgang "Fritze" Steinmetz als "Bänkelsänger" und viele andere mehr. Sehr gut kam eine Art Jugendband aus alten Tagen mit dem Namen "Die Ortsärmsten" an. Sie sang von Lügen, Geld und Sparenlernen, womit sich der Kreis ums Geld schloss. Dann wurde bis in die Nacht gefeiert. Mehr soll nicht verraten werden.

Am Sonntag wurde Kinderkarneval gefeiert. Die nächsten Sitzungen am 22. Februar und für die Rentner am 23. Februar sind so gut wie ausverkauft. Der Saisonabschluss ist dann am 3. März geplant, ebenfalls im Goethehaus.

   

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