Die Räume sind gestaltet, Plakate hängen, die Gästeliste "steht". Ab Sonntag präsentieren der Heimatverein Benneckenstein und das Grenzmuseum Sorge den Harz in Bayern.

Sorge l Nur noch die Texte für ein Begleitbuch und den Ausstellungsprospekt sollen ihren letzten Schliff erhalten, dann kann am Sonntag die Ausstellung "Sorge, ein Dorf mitten in Deutschland - Grenzerfahrungen" in Ingolstadt an der Donau eröffnet werden. Dazu wird Prominenz in der bayerischen Großstadt erwartet. Neben den früheren und heutigen Harzer Landräten, Michael Ermrich (CDU) und Martin Skiebe (parteilos), werden Bürgermeister Frank Damsch (SPD) und weitere Vertreter der Oberharzstadt in Bayern dabei sein. Geadelt wird die festliche Eröffnung durch Prinz Asfa Wossen Asserate von Äthiopien. Er schrieb nicht nur den Bestseller "Manieren", sondern war auch schon in Sorge von den Ausstellungen von Susanne und Friedrich Vogel beeindruckt und gilt als Förderer der grenzübergreifenden Kontakte. So wird es ein Wiedersehen mit Sorges Ortsbürgermeisterin Inge Winkel (SPD) bei der Ausstellung an der Donau geben.

Bis dahin sind die abschließenden Arbeiten zu erledigen, wie Jürgen Kohlrausch vom Kultur- und Heimatverein Benneckenstein informierte. Er kehrte gerade von einem Einsatz im Stadtmuseum Ingolstadt zurück. Dort habe er "eine ganz tolle Gastfreundschaft" erlebt, so Kohlrausch. "Das ist selbstverständlich", sagt dazu der Vizechef des Ingolstädter Stadtmuseums, Edmunt Hausfelder: "Schließlich ist Ihr Heimatverein hier der Projektleiter."

Die letzen Arbeiten für die Exposition werden nun vom Museumsteam erledigt. Die erste Harzer Delegation reist am Sonnabend ab nach Bayern.

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