Großeinsatz am Dienstag für die Feuerwehr Wegeleben: Um 12.28 Uhr ist ein brennendes Fahrzeug zu löschen gewesen. Ein Transporter aus dem Bördekreis hatte auf der Verbindungsstraße zwischen Wegeleben und Harsleben Feuer gefangen.

Wegeleben/Harsleben l Dem Fahrer ist es im letzten Moment gelungen, das brennende Auto zu verlassen. Er kam vorsorglich in die Klinik.

Wegelebens Wehrleiter Ulrich Müller sagte nach dem Einsatz: "Wir gehen von einem technischen Defekt im Motorraum aus. Von dort hat das Feuer binnen kürzester Zeit auf den Innenraum übergegriffen, der in der Folge völlig ausbrannte."

Für diese Vermutung spricht die Tatsache, dass der Fahrer mit dem Transporter gerade auf dem Weg in eine Werkstatt war, um das Fahrzeug technisch überprüfen zu lassen. Den Brand im Motorraum hatte er in Höhe des Ortsausgangs Wegeleben in Richtung Harsleben bemerkt. Er hatte den Mercedes daraufhin sofort an den rechten Straßenrand gelenkt. Kaum stand er, griffen die Flammen auch schon auf die Fahrgastzelle über.

Die Wegelebener Feuerwehr war wenige Minuten später vor Ort und begann mit den Löscharbeiten. "Erst um 14.30 Uhr waren wir wieder im Depot", berichtete Wehrleiter Ulrich Müller nach dem zweistündigen Einsatz. "Bei dem Brand ist eine große Menge Dieselkraftstoff ausgelaufen. Außerdem entstanden an der Straße erhebliche Schäden." Die Beseitigung der ausgelaufenen Flüssigkeiten übernahm eine Spezialfirma.

Die Polizei geht von einem technischen Defekt aus, wie Sprecher Peter Pogunke sagte. Am Mercedes-Transporter entstand augenscheinlich Totalschaden. Zur Schadenshöhe konnte Pogunke noch keine Angaben machen. Die Verbindungsstraße war während der Löscharbeiten und für die Bergung des Wracks voll gesperrt.