Der Wasserlebener Heimatverein bereitet für das Erntedankfest eine neue Ausstellung vor. Thema ist die Ortsgeschichte während und nach dem Ersten Weltkrieg.

Wasserleben l Mit den Folgen des Ersten Weltkriegs für die Ortschaft Wasserleben beschäftigt sich derzeit der Heimatverein. Ein Aufruf in der Volksstimme mit der Bitte um Leihgaben von Fotos und anderen Dokumenten stieß auf ein großes Echo. Zum jüngsten Treff der Heimatforscher erschien am Dienstagabend Hermann Schäker mit vielen Dokumenten, einem Soldbuch und zahlreichen Fotos aus dem Nachlass eines Vorfahren seiner Frau, der im besagten Krieg diente.

Das Material wurde gesichtet, wird gescannt und anschließend ausgewertet. Die ersten Forschungsergebnisse stellt der Heimatverein bereits am Freitag, 21. März, um 19 Uhr im Schützenhaus am Kamp vor.

"Wir planen das Verlesen von Berichten und Briefen damaliger Kriegsteilnehmer an die Familien, beschreiben die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges auf den Ort und seine Menschen und werden viele Originaldokumente vorstellen, die uns für diese Forschung überlassen wurden", berichtete Bernd Feuerstack, der im Namen des gesamten Vereins für die Unterstützung dankte.

Für das Zusammenstellen des Vortrags sind vor allem die Männer des Heimatvereins zuständig. Die Frauen sind bereits mit den Vorbereitungen für die nächste Ausstellung beschäftigt, die zum Erntedankfest im Herbst im Gutshaus gezeigt wird. Die Schau mit wechselnden Themen gehört stets zu den Höhepunkten des Festes.