Parteien und Bürger stellen derzeit ihre Kandidaten zur Kommunalwahl auf. Der Countdown läuft, die Meldung sollte nicht auf den letzten Drücker erfolgen. Wahlberechtigt sind diesmal 10 236 Bürger der Stadt Oberharz.

Elbingerode l Bisher liegen bei der Wahlleitung Oberharz noch keine Meldungen von Kandidaten für die im Oberharz mit Spannung erwartete Kommunalwahl vor, doch Unterlagen wurden vielfach abgefordert. "Ich gehe davon aus, dass es zahlreiche Meldungen geben wird", sagt Hans-Henning Friedrichs, stellvertretender Wahlleiter Oberharz, und hat eine Bitte: "Die Kandidaten sollten nicht auf den letzten Drücker gemeldet werden."

Gemeinsam mit Wahlleiter und Vizebürgermeister Roland Krebs (parteilos) sowie Mitarbeiterin Marlena Mucha steckt Friedrichs mitten in den Vorbereitungen zur Wahl. Bei Friedrichs oder Krebs sind alle Kandidaturen bis zum 13. März, 18 Uhr, abzugeben.

"Dabei sind die Vorschriften einzuhalten, deshalb ist eine Absprache vor Abgabe hilfreich", rät Friedrichs. Beispielsweise müssen Kandidaten für Stadtrat bzw. Ortschaftsrat drei Monate in der Stadt bzw. im jeweiligen Ort der Kandidatur wohnen und gemeldet sein. Das gelte auch für jene, die einem Kandidaten die Unterstützungsunterschrift geben.

Solche Unterschriften brauche jeder Einzelbewerber und jede nicht bekannte Gruppierung. Für die Kandidatur zur Stadtratswahl sind 100 Unterschriften nötig, zur Ortschaftsratswahl die Namen von einem Prozent der Wahlberechtigten im Ort. In Sorge reicht bei 79 Wahlberechtigten beispielsweise bereits eine Unterstützungsunterschrift aus, in großen Orten halt mehr. "All das gilt es möglichst vor Abgabe zu besprechen", so Friedrichs, um Verzögerungen zu vermeiden.

Auf vollen Touren laufen die Vorbereitungen auch zur Wahlhandlung selbst. Es entstehen Wahlausschüsse. "Sie haben über die Zulassung der Kandidaten und über die Gültigkeit der Wahl zu befinden", so Friedrichs. Wer dabei mithelfen will, kann sich bei ihm melden - Tel. (03 94 54) 4 52 10. Der Vizewahlleiter: "Ich bin für jeden weiteren Helfer dankbar."

Das gilt auch für die Mitarbeit in den Wahlvorständen. Viele Bürger sind laut Friedrichs bereits dabei, so dass es zwölf Wahllokale geben wird - in jedem Oberharzort eines, im verzweigten Rübeland mit Neuwerk sowie in Elbingerode wegen der Größe jeweils zwei.

Insgesamt sind am 25. Mai 10 236 Oberharzer aufgerufen, ihre Vertreter für zehn Ortsräte, den Stadtrat, den Kreistag und das Europaparlament zu wählen.

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