Mit 21 Kandidaten zieht die Freie Wählergemeinschaft Oberharz/Hasselfelde in den Wahlkampf. Hauptziele sind der Erhalt von Schulen und Kindereinrichtungen und eine ausgewogene Investitionsverteilung.

Hasselfelde l Auch wenn an der Auflösung der Stadt Oberharz als einer möglichen Option festgehalten wird, so stellt sich die Freie Wählergemeinschaft Oberharz (FWO) in Hasselfelde doch auch Ziele zur Entwicklung der Stadt: Erhalt der Schulen und Kindergärten, besserer Umgang mit Vereinen, volle Gültigkeit des alten Gebietsänderungsvertrages zur Bildung der Stadt sowie auch eine ausgewogene Verteilung der Investitionen. "Diese werden unserer Meinung nach zu sehr im Raum Elbingerode, Rübeland konzentriert", wie Sprecher Ulrich Kallenbach hervorhebt.

Die Freie Wählergemeinschaft Oberharz in Hasselfelde ist ein Zusammenschluss von Mitgliedern der früheren örtlichen Bürgerinitiative Hasselfelde, der Feuerwehr Hasselfelde und der früheren Bürgerinitiative Trautenstein.

Die FWO ist neben der Bürgerinitiative Oberharz (für Benneckenstein und andere Orte), der Freien Wählergemeinschaft Elend und der Freien Wählrgemeinscaft Heimat Stiege eine der vier wählbaren Bürgervereinigungen in der Region und zugleich die mitgliederstärkste. Gemeinsam bilden die vier Ableger im Stadtrat Oberharz bisher die größte Fraktion. Auch nach der Wahl im Mai sei die Bildung so einer Großfraktion geplant, so Kallenbach.

Dazu zieht die Hasselfelder FWO mit insgesamt 21 Kandidaten in den Wahlkampf und ließ über die Reihenfolge das Los entscheiden, teilte Uta Lehmann mit. Danach kandidieren für den Stadtrat Oberharz: Heiko Kaschel, Thomas Pöttmesser, Robert Pilz, Christian Junge, Ulrich Kallenbach, Mario Riemann, Uta Lehmann, Kay Hildebrand, Mark Trebbow und Raymond Rieche.

Für den Ortschaftsrat Hasselfelde sind dabei: Mark Trebbow, Mario Riemann, Uta Lehmann, Raymond Rieche, Brigitte Riemann, Robert Pilz, Christian Junge, Heiko Kaschel, Thomas Pöttmesser, Jürgen Heyer, Kay Hildebrand.