Mit Hilfe des Landes-Talsperrenbetriebs ist eine unansehnliche Blankenburger Ecke wieder zu einem Schmuckstück geworden: Die Terrasse am Postteich.

Blankenburg l "Wo wir helfen können, helfen wir gern", betonen Burkhard Henning und Udo Leier. Der Geschäftsführer des Talsperrenbetriebs Sachsen-Anhalt und sein Finanzchef hatten nicht lange überlegen müssen, als die Frage an sie herangetragen wurde, ob ihr Betriebshof die Aussichtsterrasse am Blankenburger Postteich ausbessern würde. Inzwischen präsentiert sich die Plattform wieder ansehnlich mit stabilem Unterbau, neuer Holzbeplankung und Handläufen.

"Es hat viele Klagen über den Zustand der Terrasse gegeben. Jetzt sind wir zu einer wunderschönen Lösung gekommen", freute sich Bürgermeister Hanns-Michael Noll (CDU) bei der offiziellen Einweihung der Terrasse. Sein Stellvertreter Joachim Eggert erinnerte daran, dass das Podest einst unter der Regie von Bürgermeister Heinz A. Behrens im Zuge der Umgestaltung des Postteiches und der angrenzenden Straße installiert worden war.

Zwar war schon vor rund 20Jahren ein Eichenbelag verwendet worden, allerdings hatte man nicht mit den Wildenten gerechnet. "Ihr Kot ist sehr aggressiv. Die Oberfläche war einfach nicht mehr ansehnlich", erläuterte Udo Leier diplomatisch. Zudem waren auch Teile der Unterkonstruktion und einzelne Bohlen mit den Jahren unbrauchbar geworden. Deshalb wurde die Terrasse komplett erneuert. Zudem kamen die Mitarbeiter des TSB-Bauhofs auf die Idee, eine extra "Entenbank" knapp über der Wasseroberfläche anzubringen, damit die Tiere nicht mehr die Terrasse heimsuchen. Mit Erfolg, wie sich bereits zeigt.