Mit einem bunten Folk- loreabend haben Harzer die Region in Ingolstadt präsentiert und viel Beifall bekommen. Die Partnerschaft wird fortgesetzt.

Benneckenstein (bfa) l Mit Beifall und neuen Eindrücken sind 25 Oberharzstädter und Altenbraker vom Gastspiel in Ingolstadt zurückgekehrt. Sie flankierten mit ihrem Auftritt die noch bis 1. Mai in der Donaustadt zu besichtigende Ausstellung "Sorge, ein Dorf mitten in Deutschland - Grenzerfahrungen". Dabei wurden Land und Leute sowie Harzer Brauchtum vorgestellt.

Meisterjodler Andreas Knopf und Gesangspartnerin Martina Weber aus Altenbrak sangen extra passende Lieder zu den Themen Grenze, Harz und Eisenverhüttung. Besonders ihr Echo-Jodler ließ manchen im festlichen Barocksaal aufhorchen. Freizeitköhler Hartmut Thienen hob die Bedeutung der historischen Köhlerei im Harz hervor und stellte auch den heutigen Europäischen Köhlerverein vor.

Inge Ananias von der Benneckensteiner Trachtengruppe brachte das Publikum mit zwei Geschichten in niederdeutscher Mundart zum Schmunzeln. Spontan ergänzte Helmut Wedler ihre Stipp-stereken mit dem Gedicht vom "Hirschhornkrückengahnestock", dem Spazierstock aus Hirschhorn halt, was für viel Extra-Heiterkeit sorgte.

Für ihr Programm erhielten die Harzer reichlich Beifall. Zudem war dieses bereits zweite Treffen seit Februar von herzlichen Wiederbegegnungen geprägt. Gleichwohl hätten sich einige Harzer und Ingolstädter bei dem öffentlichen Folkloreabend mehr Zulauf von bayerischer Seite gewünscht.

Insgesamt wurde das Gastspiel als gelungen gelobt. Ein Dank geht an alle Helfer und Sponsoren wie Uwe Thielecke in Tanne und das Team vom Benneckensteiner Norma-Markt, die für Leckereien sorgten, sowie an die Künstler, die auf ihre Gagen verzichteten.

Als nächstes werden im Sommer Ingolstädter Schüler in Benneckenstein erwartet.