Der Ilsenburger Stadtrat hat am Mittwochabend wichtige Grundlagen für die künftige Stadtentwicklung verabschiedet. Die Räte brachten ein Entwicklungskonzept auf den Weg, an dessen Einzelheiten in den kommenden Jahren noch gefeilt werden muss.

Ilsenburg l Die Stadt Ilsenburg hat - einschließlich ihrer beiden Ortsteile Darlingerode und Drübeck - ein sogenanntes überörtlich abgestimmtes integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept. Dessen Erstellung war notwendig geworden, da die Stadt seit einigen Jahren als eine von nur fünf Kommunen in Sachsen-Anhalt im Städtebauförderprogramm "Kleine Städte und Gemeinden" integriert ist. Die Existenz eines bestätigten Konzeptes ist eine Voraussetzung für künftige Förderungen.

Das Konzept wurde am Mittwoch von der Halberstädter Architektin und Stadtplanerin Simone Strohmeier erstellt und skizziert die mögliche Entwicklung der Ilsestadt in den kommenden zehn Jahren. In dem über 80 Seiten umfassenden Papier werden zahlreiche Vorschläge für die weitere Verbesserung des Lebensniveaus in der Stadt, aber auch die weitere wirtschaftliche Entwicklung und mögliche Investitionen dargestellt. In einer ersten Projekt- und Kostenübersicht sollen in der nächsten Dekade geschätzte 28 Millionen Euro investiert werden, die sowohl aus privaten als auch aus öffentlichen Töpfen kommen können, informierte die Planerin.

Erste Details zum Umsetzen wird der neue Stadtrat ab Juli festlegen. Für Bürgermeister Denis Loeffke (CDU) war es aber wichtig, das Konzept generell auf den Weg zu bringen. "Ein rechtskräftiges Konzept ist Voraussetzung für alle weiteren Arbeiten." Deshab bat er um Zustimmung für das Konzept als solches. Loffke: "Über Einzelheiten können wir uns dann bei Bedarf unterhalten." Die Anwesenden folgten der Bitte des Verwaltungschef s und stimmten dem Papier zu.

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