Die Sanierung der gerade 800 Jahre alt gewordenen Elbingeröder Stadtkirche schreitet voran. Nun sind die Innenräume dran. Bis zur Konfirmation soll der Innenraum schöner sein.

Elbingerode (gbr/bfa) l Eine Zeit lang dauert es schon, bis die Baugerüste in Inneren der evangelischen Stadtkirche St. Jakobi aufgestellt sind. Müssen doch Sicherheit sowie Denkmalschutz beachtet und etliche Meter Höhe überwunden werden. Nun aber wird am Objekt gearbeitet, genauer: innen im oberen Kirchenschiff.

Maximilian Kopp, Daniel Borchert und weitere Kollegen einer Blankenburger Firma gehen nun daran, die Wände und Verzierungen wieder mit den angestammten rötlichen und weißlichen Farbtönen zu versehen. Zuvor jedoch war der Zustand des Gemäuers untersucht worden - und der Gemeinde ein Stein vom herzen gefallen. Denn außer einigen Salzschäden in den Fugen der Natursteinmauern wurden dabei keine Risse gefunden.

So bleiben die Arbeiten überschaubar, konnten die Sanierungsfachleute ihre mühevollen Kleinarbeit zur Vorbereitung der Malerarbeiten beginnen. Soll heißen: den alten Anstrich abzuspachteln, Fugen fein säuberlich auszukratzen, salzhaltige Mörtelstellen vorsichtig abzutragen.

Die hässlichen Mauerrisse in den Gewölbekappen, so war zu erfahren, werden dann mit einem Spezialmörtel ausgefüllt. Die Bruchsteinwände erhalten eine Schlämmschicht. dann könne die eigentliche Farbgebung beginnen.

"Wir hoffen, dass all diese Arbeiten bis zum 25. Mai abgeschlossen sind", so Pfarrer Ernst-Ulrich Wachter gegenüber Volksstimme, "denn an diesem Tag wollen wir die Konfirmation feiern." Und dazu soll sich das in den letzten Jahren immer ansehnlichere Gotteshaus dann auch innen akkurat und schön saniert zeigen.

Der Ostergottesdienst der Stadtgemeinde wird wegen der laufenden Arbeiten allerdings nicht in St. Jakobi gefeiert, wurde informiert. Er findet gemäß Absprache in diesem Jahr am zweiten Osterfeiertag im Kirchsaal im Diakonissen-Mutterhaus statt. Das Singspiel dafür wird bereits von zahlreichen Kindern der Gemeinde emsig einstudiert.

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