Mit einem neuen Angebot will die Ilsenburger Schützengesellschaft die sportliche Vielfalt in der Stadt erweitern und auch die eigene Mitgliederzahl erhöhen. Die Schützen wollen den Bogensport in der Ilsestadt heimisch werden lassen.

Ilsenburg l Die Ilsenburger Schützengesellschaft hat für Sonntag, 13. April, zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Gezeigt werden soll aber nicht die Heimstatt der Schützen im Haus der Vereine in der Mühlenstraße, sondern eine neue Sportanlage in der Haupthalle der ehemaligen Fürst-Stolberg-Hütte. Dort haben die Schützen in Absprache mit dem Besitzer Christian Eggert die Möglichkeit bekommen, eine Schießbahn zu installieren, die Training und Wettbewerbe in verschiedenen Kategorien zulässt.

"Es kann auf verschiedene Entfernungen mit Sportbögen - von Langbogen bis Recurvebogen - geschossen werden. Die Schießbahn lässt Distanzen bis zu 90 Metern zu", erklärte Werner Hofmann, der Vorsitzende der Ilsenburger Schützengesellschaft.

Die Idee zum Beschreiten sportlichen Neulands ist gemeinsam mit den Wernige-röder Sebastiansschützen vor etwa einem Jahr geboren worden. Zum Ilsenburger Schützenfest im vergangenen Sommer gab es einen Testlauf mit Schnupperschießen vor dem Festzelt. "Wir waren damals vom Interesse überwältigt und haben uns deshalb entschlossen, das Begonnene auszubauen", erklärt Hofmann.

Gemeinsam mit den Sebastiansschützen aus Wernigerode soll der Bogenschießstand mit einem Tag der offenen Tür am Sonntag um 10 Uhr in Betrieb genommen werden. Unmittelbar nach der kurzen Zeremonie laden die beiden Vereine alle Interessierten bis 16 Uhr zum Schnupperschießen ein. Es besteht die Möglichkeit, das Bogenschießen selbst einmal auszuprobieren. Die Sebastiansschützen, die seit mehreren Jahren den Bogensport betreiben, geben bei Bedarf Tipps und Hilfestellung.

Die Ilsenburger selbst wollen ab sofort an zwei Übungstagen pro Woche ihre eigenen Fähigkeiten verbessern und suchen dazu Mitstreiter.