Wernigerode l Die Fußballvereine Germania Wernigerode und FC Einheit Wernigerode werden zugunsten der Krebshilfeaktion des Harzer Schwimmvereins zum Benefizspiel gegeneinander antreten. Dies teilen die Organisatorinnen Grit Kamann-Selbach und Geraldine Friedrich mit. Wann und wo das Lokalderby stattfinden soll, steht noch nicht fest.

Für die Zusage muss Mitorganisatorin Geraldine Friedrich persönlich Opfer bringen. Das Germania-Mitglied hat versprochen, zum Spiel ein T-Shirt des Konkurrenzvereins Einheit zu tragen. "Aber nur, wenn auch ein Germania-Aufdruck darauf ist", sagt die 38-Jährige mit einem Lächeln.

Bei dem geplanten Aktionstag am 19. Mai können sich Freiwillige an der Wernigeröder Schwimmhalle in der Deutschen Knochenmarkspenderdatei registrieren lassen. "Das wird eine Riesensache", sagt Grit Kamann-Selbach. Überwältigt sind die Organisatorinnen von der Spendenbereitschaft vieler Unternehmen, Vereine und Privatpersonen. Rund 5500 Euro an Spenden sind bereits zugesagt.

Für das Schwimmen gegen Krebs werden sich zahlreiche Freiwillige ins Becken stürzen - die Bahnen, die sie ziehen, werden von Spendern vergütet. Neben den Schülern des Stadtfeldgymnasiums haben das American-Football-Team der "Mountain Tigers" und Wernigerodes Oberbürgermeisters Peter Gaffert (parteilos) ihre Teilnahme zugesagt. Wer die Aktion unterstützen will, kann dies auch mit dem Kauf von Aufklebern tun, die eigens für die Aktion angefertigt werden.

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