36 junge Feuerwehrleute der Stadt Oberharz absolvierten am Sonnabend die Prüfungen zur "Jugendflamme". Gefragt ist Grundwissen, das jeder Brandschützer braucht.

Elbingerode l Wie wird ein Verletzter fachkundig versorgt, wo ist der richtige Anschluss für das Löschrohr? Mit Fragen wie diesen beschäftigten sich am Sonnabendvormittag 36 junge Feuerwehrleute. In der Bodfeldhalle in Elbingerode absolvierten sie die Prüfungen für die Jugendflamme 1 und 2.

Das Abzeichen zeigt, dass das künftige Feuerwehrmitglied über das nötige Grundwissen verfügt. "Es geht um das Einmaleins der Feuerwehr. Das müssen alle möglichst frühzeitig beherrschen", erklärt Stadtjugendfeuerwehrwart Lars Meißner. Für die 20 Jungen und 16 Mädchen aus den Jugendwehren in Benneckenstein, Elbingerode, Elend, Hasselfelde, Rübeland und Tanne war das kein Problem. "Alle haben mit einem sehr guten Durchschnitt abgeschlossen", betont Meißner. Die Urkunden und Abzeichen erhielten sie von Bürgermeister Frank Damsch (SPD). Mit dabei waren der Sachgebietsleiter Brandschutz, Bernd Dolata, sowie Kreisjugendwart Jörg Hirschler und der stellvertretende Stadtwehrleiter Dirk Rieche.

Benotet wurden Wissen und Können der Jugendlichen, welches sie bei praktischen Übungen und Frage-Antwort-Spielen unter Beweis stellten. Ebenso wurde das Auftreten bewertet. Jessica Lang und Dennis Drimann von der Feuerwehr Elend errechneten den Notenschnitt. "Niemand hat schlechter als mit 2,0 abgeschlossen", sagt Lars Meißner.

Bewertet wurde nicht nur, wie sich die einzelnen Teilnehmer schlugen, sondern auch, wie sie zusammengearbeitet haben - und das ortsübergreifend. Für die Aufgaben wurden Vierergruppen gebildet, in denen die Jungfeuerwehrleute aus den Orten bunt durcheinander gewürfelt wurden. "Wir wollen damit den Zusammenhalt in der Stadt stärken", sagt Lars Meißner. Es sei gut, wenn sich die künftigen Kameraden, die später im Einsatz zusammenarbeiten, bereits kennen. "Das hat tadellos geklappt."