Blankenburg l Nur ein knappes Dutzend Fahrradfreunde haben das offizielle Anradeln auf dem Europaradweg R1 im Harz zu einer Spritztour nach Michaelstein genutzt. Dennoch war für Organisator Horst Küttler - verantwortlicher Redakteur des Internetauftritts des Fernradwanderweges - die Sternfahrt recht aufschlussreich: "Wichtig ist für uns ist, die Verbindungen in der Region, wie den Ilse-, den Holtemme- und den Boderadweg an den R1 anzubinden. Sinn der Tour war es, diese Strecken zu testen", erläuterte Küttler. Das Fazit seiner Radfreunde, die aus den unterschiedlichsten Richtungen das Ziel, das Kloster Michaelstein, anfuhren, war eindeutig: "Die Tagesradler können fahren. Es gibt keine ernsthaften Probleme."

Höhepunkt des Vormittags war ein Gottesdienst in der Radwegekirche. Die Predigt hielt diesmal Christopher Kumitz-Brennecke. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Blankenburg.

Küttler verwies unter anderem auf eine neue Aktionen rund um den R1 im Harz. So beteiligt sich beispielweise die Stadt Falkenstein noch bis Ende Oktober mit vier Stellen an einer landesweiten Stempelaktion - angelehnt an die Stempeljagd der Harzer Wandernadel - am und in der Nähe des Europaradweges, der auch durch die Ortsteile Meisdorf, Ermsleben und Reinstedt führt. Erinnerungsstempel an die Fahrradtouren können am Parkhotel und am Museumshof in Meisdorf, an der Herberge am Forsthaus Friedrichshohenberg und am Rathaus in Ermsleben ins "Fahrtenheft" gedrückt werden. Insgesamt gibt es über 50 Stempelstellen von Ilsenburg bis Lutherstadt Wittenberg, die angefahren werden können.

weitere Infos und ausführliche Tourbeschreibungen unter www.euroroute-r1.de