13 000 Euro sind beim Benefizkonzert der Bundeswehr-Big Band in Wernigerode zusammengekommen. Das Geld kommt dem Verein für krebskranke Kinder sowie dem Förderverein der Kinderklinik zugute.

Wernigerode l Ein begeisterndes Musikspektakel und 13 000 Euro Spendengelder - das Benefizkonzert der Big Band der Bundeswehr auf dem Wernigeröder Markt hat gleich in mehrfacher Hinsicht für einen mitreißenden Abend gesorgt. Gutgelaunte Profimusiker und die stimmgewaltige Sängerin Bwalya heizten den fast 1000Zuschauern am Donnerstagabend ein und sorgten zugleich mit Klassikern wie "All by myself" für Gänsehaut pur.

Das Ensemble um Bandleader Christian Weiper ist im gesamten Bundesgebiet unterwegs, um im Auftrag des Bundesverteidungsministeriums gute Laune zu verbreiten und um für die Arbeit bei der Bundeswehr zu werben. Die Konzerte sind kostenlos. Dafür bitten die Musiker das Publikum um Spenden für den guten Zweck.

Bereits vor drei Jahren gastierte die Big Band in Wernigerode. 15 000 Euro wurden damals gesammelt, die zum Teil dem Verein für krebskranke Kinder Harz zugute kamen - für den damals noch jungen Verein Finanzspritze und Initialzündung zugleich. "Das ist schon etwas Besonderes, dass uns die Band zum zweiten Mal beehrt", freute sich Rathaussprecher Andreas Meling. "Das ist sonst unüblich."

Wie beim ersten Auftritt übernahm Oberbürgermeister Peter Gaffert (parteilos) die Schirmherrschaft. Neben dem Verein für krebskranke Kinder wurde für den Förderverein der Kinderklinik Wernigerode gesammelt. In die Spendensumme flossen einige Firmenspenden sowie der Erlös der "Tour der Hoffnung" ein.

"Wir sind vollkommen überrascht von der Höhe der Summe", freute sich André Boks, Chef des Klinik-Fördervereins. "Wir denken nun darüber nach, Kunsttherapie, die vor Jahren schon einmal erfolgreich lief, wieder zu etablieren." Auch Avery Kolle vom Harzer Verein für krebskranke Kinder zeigte sich überwältigt von der Spendenbereitschaft des Publikums. Das Geld soll für den Aufbau einer Nachsorgestation im Harz, für die Unterstützung betroffener Familien sowie für Präventivprojekte ausgegeben werden.

   

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