Trotz einer Rekordhitze an den Pfingstfeiertagen waren die Mühlenfeste im Nordharz sehr gut besucht. In Danstedt wurde an drei Tagen, in Abbenrode ausschließlich am Pfingstmontag gefeiert.

Danstedt/Abbenrode l Der Mühlentag, der zum 21. Mal bundesweit gefeiert wurde, ist im Nordharz gut von Einheimischen und Touristen angenommen worden. Trotz Temperaturen jenseits der 30 Grad war der Besucherandrang so groß wie in den Vorjahren. In Abbenrode wurden die Mühlen "Otto" und "Zimmermann" gestern zum offiziellen Mühlentag geöffnet. Der Heimatverein präsentierte nicht nur die Mühlen, sondern auch das Heimatmuseum. Und dort verweilten die Besucher diesmal länger als üblich, denn die angenehme Kühle lud dazu förmlich ein.

Fachkundige Führungen gab es sowohl in Abbenrode als auch in Danstedt, denn dort hatte der Mühlenverein die Bockwindmühle "Mathilde" für die Besucher hergerichtet. In der Mühle waren durch die Mitglieder des Betreibervereins in den Tagen vor dem Pfingstwochenende etwa sieben Zentner Getreide zu Mehl gemahlen worden. Davon wurden der inzwischen weit über die Kreisgrenzen hinaus beliebte Zuckerkuchen sowie die Mühlenbrote gebacken.

Besonders viel Anerkennung verdienten sich die Arbeiter in der Backstube, denn da während der drei Festtage auch live gebacken wurde, hatten sie doppelt unter den hohen Temperaturen des Wochenende zu leiden. Wer schon so einige Besuchererfahrung hatte, der nutzte den Sonnabend zum Besuch der Danstedter Mühle, denn an diesem Pfingsttag zieht es die meisten der Besucher auf den Fußballplatz unterhalb der Mühle. Dort trägt der FC Danstedt alljährlich ein Fußballturnier aus.

Auf dem Mühlengelände war deshalb weniger los, und so hatten die Danstedter Mühlenfreunde mehr Zeit, auf die vielen Fragen der Besucher einzugehen. Zuckerkuchen und Brot schmeckten wie an den anderen Festtagen, und Schlangen an den Verkaufsständen gab es kaum.

Noch bevor die Mühlen gestern Abend für die Besucher schlossen, zogen die Vereinschefs Andreas Weihe (Abbenrode) und Ludgar Eckers (Danstedt) ein positives Fazit des Mühlentages 2014.

 

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