Elf heimatliche Museen inklusive Tropfsteinhöhlen bietet die Stadt Oberharz als Besuchermagnet, drei weitere gibt es im angrenzenden unteren Bodetal. Meist sorgen Vereine und Unternehmer, vor allem aber ehrenamtliche Helfer für das Angebot und bereiten die Saison 2011 vor.

Stadt Oberharz. Dass Deutschlands Weltklasse-Boxer Max Schmeling Ehrenbürger von Benneckenstein war, hat sich herumgesprochen, aber warum eigentlich?

Was hat die brasilianische Riesenstadt Blumenau mit Hasselfelde zu tun? Und warum geht der Name Sorge auf Grenze zurück, wegen der DDR? – Solche und ähnliche Fragen können durch einen Besuch der elf Heimatstuben und Museen in der Stadt Oberharz schnell und anschaulich beantwortet werden. Betreut werden die Angebote von Vereinen, privat oder von Bürgerinnen und Bürgern ehrenamtlich. Vom Arbeitskreis Heimatgeschichte um Gerhard Bock und Waltraud Richter in Hasselfelde etwa, vom Heimatverein um Annetraut Müller in Benneckenstein, Günther Breutel und Helfern in Elbingerode oder vom Verein "Grenzmuseum" in Sorge.

Sie arbeiten zwar mit Unterstützung der Kommunen, soweit dies möglich ist, doch ohne die unzähligen geopferten Stunden an Freizeit wäre manche Heimatstube langweilig oder gar nicht existent. Der Stadtchef Oberharz, die Tourismuschefin sowie die Ortsbürgermeister loben immer wieder diesen Einsatz. Er ist nicht immer erfolgreich. Das Bahnhofsmuseum Benneckenstein und die Innenausstellung im Grenzmuseum Sorge sind derzeit geschlossen.

Alle anderen Angebote aber sind geöffnet und bereiten sich auf die Winterferien und die kommende Saison vor. Geöffnet ist entweder separat oder über die jeweilige Tourist-Information und auf Nachfrage.

   

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