Der Tourismusbetrieb Oberharz bündelt die Kräfte der Region für den Erhalt der Wander-, Rad- und Skiwege. Koordinatorin ist Sandra Marquardt.

Sorge l Der kleine Rundweg in Sorge schlängelt sich bereits wieder gut begehbar am Ebersbach entlang und trifft auf den Rundweg von Tanne. So kann der Wanderer vernetzte Wege im Tal der Bode nutzen.

Acht Beschäftigte der Arbeitsförderungsgesellschaft Harz (AFG) sind dafür noch bis zum November tätig. Vier waren am gestrigen Freitag auf dem freigemähten Wanderweg bei Sorge zu Gange. "Es ist eine besonders fleißige Truppe", lobt Sorges Ortschefin Inge Winkel (parteilos) das Team. Es gibt mit seinem Einsatz den Startschuss für eine neue Form der Zusammenarbeit. "Dabei geht es um die bessere Koordination der Kräfte von Landschaftspflegeverband Harz, AFG und Tourismusbetrieb Oberharz mit den Harzklub-Zweigvereinen", erläutert Tourismusbetriebs-chefin Cathleen Hensel. Ihre Mitarbeiterin aus der Tourist-Information Elbingerode, Sandra Marquardt, ist ab sofort die Koordinatorin für den Erhalt von 111 Kilometern Wander- und Radwegeund kümmert sich im Winter um die Loipen.

"Es ist eine ganz neue Qualität der Zusammenarbeit", schätzt AFG-Chefin Gudrun Mehnert ein. Sie überzeugte sich in Sorge mit Caathleen Hensel, Sandra Marquardt und Inge Winkel vom Start der Arbeiten nach einem neuen Prinzip.

Vornehmlich sollen Bereiche unterstützt werden, so Hensel, in denen der Harzklub mit der Wege-Pflege überfordert ist oder es schlichtweg keinen Harzklub gibt, der diese wichtige Aufgabe für den Tourismus in der Region wahrnimmt. Zusammengearbeitet werde mit allen, so Hensel weiter, die an guten Angeboten für Wanderer und Radler sowie Skifahrer interessiert sind. Weitere Projekte in Stiege, Elend und Rübeland seien geplant und zum Teil auch schon in Arbeit.

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