Blankenburg (jmü) l Viele fleißige Hände haben in den vergangenen Wochen wieder an der geplanten Skater-Strecke am Blankenburger Sportforum mit angepackt. "Das ist quasi die nächste Generation", erklärte Jens Grezes, Unterstützer des Rodelclubs Blankenburg. Dem Verein war das Grundstück am Sportforum für die Umsetzung des Projekts "Skater-Bahn in Blankenburg" zur Verfügung gestellt worden. "Nachdem die Jugendlichen, die das Projekt ursprünglich initiiert haben, es schon aufgegeben hatten, da es sich in die Länge zog, haben der Rodelclub und weitere Mitstreiter überlegt, ob es mit der Skaterbahn überhaupt weitergehen soll und wie", sagte Grezes. Inzwischen wurde ein Neuanfang gewagt, da die hügelige Strecke weiter von Jugendlichen aus dem naheliegenden Wohngebiet "Regenstein" befahren wird. Sie hatten sich bereit erklärt, das Gelände mit umzugestalten.

Seit Herbst vergangenen Jahres wurden durch den Bürgerarbeiter des Rodelclubs, die Jugendlichen und Unterstützer nach und nach die Pfosten für einen Zaun gesetzt, ein baufälliger Bauwagen entsorgt und erste Teile eines Zauns angebracht. "Wir treffen uns alle 14 Tage und freuen uns natürlich, dass die Jugendlichen so engagiert dabei sind. Sie waren eifrig am Werk, haben Grünschnitt entsorgt und sogar weitergemacht, als die ,älteren Semester` sich in den Feierabend verabschiedet haben", lobte Grezes das Engagement der jungen Skater. Im Herbst erhoffen sie sich einen positiven Förderbescheid zum Asphaltieren der Skater-Strecke über das Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt". Die Stadtverwaltung habe die Anträge in einem Paket eingereicht. "Jetzt warten wir auf die Antwort", so die Initiatoren. Ist die Asphaltierung erfolgt, gebe es mehrere Möglichkeiten, Skate-Elemente zu bauen und sogar zu kaufen, um das Projekt nach vier Jahren Anlauf erfolgreich abzuschließen.