Der neue Stadtrat stellt weiter die Weichen, und der Bürgermeister zeigt sich vorsichtig optimistisch. Ehemalige Ratsmitglieder werden mit Dank verabschiedet.

Elbingerode l Mit der Bestellung der für die Stadt wichtigen Vertreter im Wasser- und Abwasserverband Holtemme-Bode hat der neue Stadtrat Oberharz weitere Weichen gestellt.

Horst Miska von der Bürgerfraktion wurde dazu bestimmt, sein Stellvertreter ist Enrico Schmidt (SPD) aus dem Ortsrat Tanne.

Zu Vertretern der Oberharzstadt im Aufsichtsrat der Wohnungsbaugesellschaft Elbingerode wurden Ronald Fiebelkorn (Bürgerfraktion) und Uwe Anderfuhr (SPD) bestellt.

In den Kultur-, Jugend- und Sozialausschuss entsendet die Bürgerfraktion die Abgeordenten Kay Hildebrand, Christel Eigenwillig und Ronald Fiebelkorn. Von der CDU kommen Olaf Wille und André Kohlrusch, dazu Inge Winkel (SPD) und Volker Hedderich (Linke).

Die Vorsitzenden der neu besetzten Ausschüsse des Stadtrates wurden noch nicht benannt, was aber demnächst erfolgen soll, wie es hieß.

Erfolgt ist indes ein Abschiedstreffen mit Dankeschön, zu dem Bürgermeister Frank Damsch (SPD) sowie Stadtratsvorsitzender Rudolf Beutner (CDU) die ehemaligen Ratsmitglieder eingeladen hatte. Viele der "Ehemaligen" entschuldigten sich, vor allem aus Arbeitszeit- und aus Urlaubsgründen, aber an die 40 Oberharzer aus den Orten blickten am Donnerstagabend in gemeinsamer Runde auf die abgelaufene Amtszeit zurück.

Stadtchef Damsch schätzte mit viel Zustimmung ein, dass nun trotz großer Probleme insgesamt doch gute erste fünf Jahre hinter der neuen Stadt Oberharz am Brocken lägen. Es sei vieles erreicht worden, etwa bei der Sanierung von Spielplätzen in der ganzen Stadt, aber es gebe viel zu tun, um überall Fortschritte zu erreichen und diese auch für die Bürger spürbar werden zu lassen.

"Gut war, dass alle Abgeordneten trotz zum Teil sehr unterschiedlicher Meinungen im Ziel immer einig waren - das Wohl der Bevölkerung zu sichern", sagte Damsch. Parteiegezänk und politische Grabenkämpfe seien außen vor geblieben. "In diesem Geist geht, glaub` ich, auch der neue Stadtrat an die Arbeit", so Damsch. Deshalb sei ihm nicht bange, dass auch in den nächsten fünf Jahren in kleinen Schritten Verbesserungen für alle Orte der Stadt zu erreichen seien.

 

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