Die Kirchengemeinde aus Darlingerode hat ihr Bauvorhaben des Jahres 2014 beendet. Die Katharinenkirche im Ortsteil Altenrode erstrahlt in neuem Glanz - zumindest von außen.

Darlingerode l Es ist geschafft. Ein weiterer Abschnitt der Sanierung der Darlingeröder Katharinenkirche ist beendet worden. Das Gotteshaus im Darlingeröder Ortsteil Altenrode hat nun wieder eine schmucke Fassade und ist für die kommenden Jahrzehnte vor Wasser geschützt. "Das Verfugen der alten Gemäuer war das schwierigste Stück Arbeit. Dazu musste der Mörtel nach historischem Vorbild gefertigt werden und in verschiedenen Arbeitsgängen auf- und eingebracht werden", erklärte Stefan Schädel. Er ist ehrenamtlicher Kirchenbaumeister der Gemeinde, in dessen Regie vor Jahren schon der erste Sanierungsabschnitt der Katharinenkirche und im vergangenen Jahr das Erneuern der Wetterfahne der Laurentiuskirche lag.

Diesmal hielt Stefan Schädel ebenfalls alle Fäden des Baugeschehens in den Händen, so dass das Werk nicht nur pünktlich fertiggestellt, sondern auch fristgerecht abgerechnet werden konnte. 33500 Euro hat der jüngste Sanierungsabschnitt gekostet. Geld, das wirklich dringend benötigt wurde, denn der Glockenturm der Katharinenkirche liegt der Wetterseite zugewandt und war somit stets der erste Gebäudeteil, der vom Regenwasser in Mitleidenschaft gezogen worden war.

In einem aufwändigen Verfahren sind alle Fugen ausgekratzt und neu verfüllt worden. Konkrete Details erläuterte Bauplanerin Elke Weinrich den Anwesenden einer Andacht mit anschließender kleiner Feier. Um die Fugen für die nächsten hundert Jahre dicht zu bekommen, wurden sie in mehreren Abschnitten und mit unterschiedlichen Gemischen neu verfüllt. Dies sei eine Auflage der Denkmalschutzbehörden gewesen. Solche Techniken seien zwar als aufwändig, sie würden sich am Ende aber als optimal für ein etwa 400 Jahre alten Gemäuer erweisen.

In das Gebt und in den Dank bezog die Pfarrerin Ulrike Hackbeil die Hauptgeldgeber ein. Sie würdigte das finanzielle Engagement des Amtes für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) sowie der Stiftung der Kreissparkasse Wernigerode.

Für die Darlingeröder Gemeinde selbst heiße es nun wieder Sparen, denn im Kircheninneren gebe es noch viel Arbeit, so die Pfarrerin.