Mit Bravour sind am Sonnabend die Schierker Wintersportwochen eröffnet worden. Es ist die 20. Auflage und ein Novum zugleich. Erstmals haben die Organisatoren für drei Wochen ein umfangreiches Programm mit Spiel, Spaß und Unterhaltung vorbereitet. Ein dickes Lob für den Auftakt hat es vielfach gegeben.

Schierke. Der Ort war voll mit Menschen, der Himmel Blau, die Sonne schien, auf den Parkplätzen herrschte überwiegend Ordnung. Das stellte erfreut Christiane Hopstock fest, als sie am Sonnabendnachmittag im Natureisstadion die ersten Gäste per Handschlag begrüßte. Darunter sehr viele Stammbesucher, aber auch Neulinge wie ihre Ehrenamtskollegen aus Reddeber und Benzingerode. "Wir Ortsbürgermeister halten halt zusammen", sagte die Schierkerin und reichte Reiner Oppermann und Siegfried K. Müller ein Begrüßungsgetränk.

Die Eröffnung selbst übernahm dann pünktlich um 16 Uhr Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert. Er hieß besonders die Urlauber aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern willkommen. Wegen ihrer Winterferien sei der Beginn der Traditionsveranstaltung um eine Woche vorverlegt worden. Mit Beifall bedankten sich Angesprochene. Die Vorverlegung bedeutete gleichzeitig sieben Tage mehr Programm. Dass das gelungen ist, dafür bedankten sich Peter Gaffert und auch Christiane Hopstock bei allen an der Organisation Beteiligten – den Hoteliers, Gewerbetreibenden, Vereinen sowie den Mitarbeitern der Tourismus GmbH in Wernigerode und Schierke.

Die Einladung an die Besucher, von den vielen Angeboten auch regen Gebrauch zu machen, ging Peter Gaffert mit guten Beispiel voran. Er zog sich Schlittschuhe an und drehte einige Runden auf dem Eis. Die gute Stimmung am Nachmittag setzte sich bei der Rodelschlange im Fackelschein am "Bodeblick" und der Eisdisko am Abend fort. Sonnenschein und Schneevergnügen gab es auch gestern beim Iglu-Fest im Kurpark.

Groß und Klein zog es in die Winterlandschaft. "Das glaubt man nicht, wieviel Schnee hier noch liegt", staunte eine Familie aus Wernigerode und bewunderte die Schnee-Figurenbauer bei der Arbeit. Flotte Musik, heiße Getränke, gut gelaunte Gäste - "so kann‘s bis zum 19. Februar weitergehen", freute sich die Bürgermeisterin.<6><7>

   

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