Heimburg l "So oft wie in diesem Jahr habe ich mir den Wetterbericht noch nie angeschaut", gestand Bernd Hanke, als er am Sonnabend die Gäste des Heimburger Burgfestes begrüßte. Die Erleichterung über das schöne Sommerwetter war ihm sichtlich anzusehen. Auch der Chor des Heimatvereins unter der Leitung von Sunhild Minkner war hörbar gut gelaunt. Die Sängerinnen und Sänger waren zudem gleich in dreifacher Funktion vor Ort, wie Hanke bemerkte: erstens als stimmungsvoller Programmpunkt mit Harzer Heimat- und deutschen Volksliedern, zweitens als zahlenmäßig starkes Publikum und drittens als Versorger der übrigen Besucher mit Kaffee und Kuchen.

Ein besonderes Dankeschön sagte Bernd Hanke dem Lindenwirt Kai Sebastian, der extra für das Fest einen großen Schankwagen auf den Burgberg bugsiert, und Harald Gessing, der das sperrige Gefährt mit seiner Technik den steilen Weg hinaufgeschleppt hatte. Andreas Flügel, der Bürgermeister Hanns-Michael Noll vertrat, nahm außerdem ein Lob für den Technischen Eigenbetrieb mit nach Blankenburg. Die Kollegen hatten den Burgberg wieder vorbildlich gemäht.

Neben dem Auftritt des Chores des Heimatvereins sorgte die "Olle Oma" - alias Doris Kilian - mit Schlagern, Gassenhauern und Witzen für ausgelassene Stimmung unterhalb des Aussichtspavillons. Unterstützt wurde sie von DJ "Kuschel" am Mischpult. René Gessing sorgte außerdem am Abend für die etwas flotteren Töne. Denn traditionell ist das Burgfest dann der jüngeren Generation vorbehalten.

Als nächster Höhepunkt im Veranstaltungskalender des Heimatvereins steht traditionell der "Tag des offenen Denkmals" an. Am 14. September laden die Mitglieder wieder alle Interessierten zu einem Besuch des Burgbergs ein.

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