Erleichterung nach dem Unwetter in Silstedt. Trotz überfluteter Straßen ist der Wernigeröder Ortsteil glimpflich davongekommen. Bürgermeister Karl-Heinz Mänz lobte den Einsatz der Feuerwehrleute, die Schlimmeres verhindert hätten.

Silstedt l Glück im Unglück für Silstedt: Gleich zu sieben Einsatzstellen wurde die Feuerwehr während des schweren Gewitters am Montag gerufen. "Die Straßen standen teilweise 50 Zentimeter unter Wasser", berichtet Silstedts Feuerwehrvize Ronny Leseberg. Der Verkehr sei stark eingeschränkt gewesen. "Angeschwemmtes Treibgut setzte dem Silstedter Bach und der Holtemme schwer zu. Kindergarten und Grundschule drohten überschwemmt zu werden", so Leseberg. Einige Wohnhäuser und Gehöfte an der Schäfereigasse seien akut gefährdet gewesen. Damit das Regenwasser abfließen konnte, öffneten die Brandschützer die Straßeneinläufe und befreiten die Bachläufe von Unrat. In der Schäfereigasse musste das Wasser abgepumpt werden. Mit Unterstützung der Kameraden aus Benzingerode und der Mitarbeiter des Silstedter Bauhofs wurden 200 Sandsäcke gefüllt, um drei Gehöfte zu schützen. Laut Leseberg waren 30 Kameraden mit fünf Fahrzeugen im Einsatz.

"Dank der schnellen Reaktion der Feuerwehrleute konnte Schlimmeres verhindert werde", sagte Silstedts Bürgermeister Karl-Heinz Mänz (CDU) am Dienstag im Volksstimme-Gespräch. Mänz hatte sich vor Ort ein Bild vom Schaden gemacht und den Kameraden volle Unterstützung zugesagt. "Glücklicherweise wurde kein Grundstück überflutet, kein Keller ist zugelaufen. Auch Kindergarten und Schule blieben trocken", bilanzierte Mänz, der allen Helfern für ihren Einsatz dankte.