Von Günther Breutel

Trautenstein l Ein knallgelber Hubschauber mit Behälter unten dran ist dieser Tage über Oberharzer Wäldern zu beobachten. Der Landesforstbetrieb organisiert zurzeit im Forstbetrieb Oberharz eine Bodenschutzkalkung mit drei Tonnen Naturkalk pro Hek-tar Waldfläche. Immer wieder zieht das Fluggerät lautstark seine Bahnen. Pro eineinhalb Minuten Flug wird dabei ein etwa ein drittel Hektar großes Stück mit 1000 bis 1200 Kilogramm Kalk bestäubt. So soll der Übersäuerung des Waldbodens entgegengewirkt werden, wie am Mittwoch im Forstbetrieb Oberharz in Trautenstein informiert wurde. Waldkalkungen gab es bereits in den vergangenen drei Jahren. Sie gelten als erfolgreich, haben sich laut Forstexperten bewährt. Angeflogen und gekalkt werden dieser Tage 1800 Hektar besonders stark geschädigter Wälder in den Revieren Königshütte, Benneckenstein, Wernigerode, Tanne und Trautenstein des Forstbetriebes Oberharz, so der Forstbetrieb.