Der erste Rabenpokal ist vergeben. Hasselfelder Feuerwehrleute gewannen den Wettkampf im Zeichen des Spitznamens der Trautensteiner. Sie schnappten die Trophäe den eigentlichen Raben weg. Spaß hatten alle.

Trautenstein l Die Region hat eine originelle Trophäe mehr, und sie geht an flinke Feuerwehrleute aus Hasselfelde. Die haben sich im Wettstreit mit sechs anderen Teams als die schnellsten im Löschangriff/nass erwiesen und so den 1. Rabenpokal gewonnen.

Die Idee zu dem Wettkampf stammt aus dem 45 Mitglieder zählenden Feuerwehrförderverein um Maik Wernicke. "Löschangriff ist ja eine wichtige Disziplin, ein Gelände zum Üben haben wir auch dafür", so Wernicke gegenüber der Volksstimme. Und was in anderen Orten oft erfolgreich praktiziert wird, dachten sich die Trautensteiner, müsste bei ihnen auch funktionieren.

Der Vogelname für den Pokal geht auf den Spitznamen der Trautensteiner zurück. Sie zogen früher mit kleinen gusseisernen Töpfen zur Arbeit in den Wald. Und wenn diese rußgeschwärzten Töpfe zum Aufwärmen des Essens ins Feuer gestellt wurden, erinnerten sie an Raben, was vor langer Zeit schon auf die Topfbesitzer übertragen wurde. Bei diesem ersten Pokalwettkampf allerdings hatten die "Raben" das Nachsehen. Sie kamen nach der Mannschaft Hasselfelde I auf Platz zwei. Dritter wurde das schon legendäre Team Oberharz mit jungen Feuerwehrfrauen aus mehreren Orten der Stadt Oberharz.

Eröffnet haben das Turnier Trautensteins Bürgermeister Ralph Pavlitschek (parteilos) und Feuerwehrvereinschef Maik Wernicke. Sie begrüßten Kameraden aus Bösenrode und Uftrungen im Landkreis Mansfeld-Südharz sowie aus Elend, Trautenstein und anderen Orten. Hasselfeldes Feuerwehr reiste gleich mit zwei Mannschaften an.

Im Unterschied zu anderen Feuerwehrsportwettkämpfen wurde bei diesem Wettstreit eine Pumpe von der Wehr Trautenstein bereitgestellt, so dass für alle Teams die Bedingungen gleich waren. Blitzschnell galt es, den Schlauch auszurollen und mit dem Wasserstrahl das Ziel zu treffen. Nach je zwei Läufen stand der Sieger fest.

Rundherum um den Wettkampf fand ein Fest für Jung und Alt statt. Mit Hüpfburg, Kinderschminken und Spaß an der Kübelspritze. Kinder gewannen dabei viele Preise.

Zu einem weiteren Höhepunkt wurde dann ein Freizeit-Fußballspiel, an dem sich fünf Mannschaften bunt gemischt mit Spielern aus Trautenstein und den angrenzenden Orten beteiligten. Dei meisten Tore hatte am Ende das Team mit Bewohnern der Straßen Pochrich, Feldweg und Sägemühlenstraße. Auch das wurde mit bis in die Nacht gefeiert. Neben dem Dank an alle Helfer wird nun vor allem den Gästen aus Uftrungen gedankt. Sie hatten extra die technischen Geräte für den Wettstreit mit in die Oberharzstadt gebracht.

 

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