Quedlinburg (dl) l Frank Ruch soll bei der Oberbürgermeisterwahl im kommenden Jahr in Quedlinburg für die CDU an den Start gehen. Der Ortsvorstand hat nach den Worten von Kreisvorsitzenden Ulrich Thomas am Mittwoch den 53-jährigen "ausgewiesenen Verwaltungsexperten" einstimmig als Kandidaten nominiert. Der Vorschlag müsse nun noch von dem Mitgliedern des CDU-Stadtverbandes offiziell bestätigt werden - die Mitgliederversammlung ist am 8. Oktober geplant.

Frank Ruch ist seit 1990 bei den Kreisverwaltungen Quedlinburg und Harz beschäftigt. Aktuell ist er dort im Bereich Organisation/Verwaltungsumbau tätig. Politisch engagiert sich Ruch seit vielen Jahren in der CDU, er leitet seit fünf Jahren den CDU-Stadtverband der Welterbestadt Quedlinburg und ist mittlerweile in der zweiten Legislaturperiode Stadtratsvorsitzender in Quedlinburg. Um die Stadt voranzubringen, will der 53-jährige gebürtige Quedlinburger bei seiner Wahl auf drei W-Schwerpunkte setzen: Wirtschaft, Welterbe und Wohlfühlen.

Frank Ruch ist mittlerweile der zweite Kandidat, der im Rennen um die Nachfolge von Amtsinhaber Eberhard Brecht (SPD) an den Start gehen soll. Ein Bündnis von SPD, Grünen, FDP und Linkspartei sowie Bürgerforum Quedlinburg und Wählergemeinschaften hat bereits den früheren Wirtschaftsförderer der Kreisverwaltung, Bernd Skudelny, nominiert. Die OB-Wahl im kommenden Jahr ist nötig, weil Brechts Amtszeit endet. Der SPD-Politiker will nicht noch einmal antreten.

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