Baufachleute haben Elbingerodes neuen Verkehrsknoten begutachtet, das Projekt liegt im Zeitplan. Der weitere Bau hängt letztlich von den Arbeiten in Rübeland ab.

Elbingerode (bfa) l Der Ausbau der Einmündung der Rohrbach- in die Wernigeröder Straße kommt voran und lässt die künftige neue Führung der Bundesstraße 244 durch Elbingerode schon erahnen.

"Wir liegen im Plan", sagt Dirk Sauerhering. Der verantwortliche Fachgruppenleiter von der Straßenbaubehörde hat am Dienstag mit Vertretern von Firmen und Stadt Oberharz die Baustelle besucht. Die Stützmauer werde in Kürze fertig, hieß es, Restarbeiten auch, dann komme eine Winterpause. Diese sei auch nötig, um den Fortgang der Bauarbeiten an der Straße in Rübeland zur Rappbodetalsperre (L 96) abzuwarten. Erst wenn dort fertiggebaut ist und wieder gefahren werden kann, soll die neue Einmündung in Elbingerode entstehen. Dazu sei dann eine Vollsperrung für etwa zehn Wochen nötig, um die Fahrbahnhöhen anzupassen, Leitungen neu oder umzuverlegen, so Sauerhering. Dazu müsse Rübeland dann passierbar sein.

"Die Durchfahrt ist nötig", so der Fachmann, "weil die Umleitung für Buslinien und viele Fahrer dann über Drei Annen Hohne geführt werden muss." Wäre dann auch noch die L 96 in Rübeland dicht, würde die Umleitungsstrecke unzumutbar lang. Deshalb würden beide Baustellen aufeinander abgestimmt.

Endgültig fertig gebaut werden soll die neue Einmündung in Elbingerode dann voraussichtlich ab Frühjahr 2015.

Bilder